Benefiz: Spenden-Marathon

Schwitzen, damit es der Lebenshilfe gut geht

olles Haus hieß es im vergangenem Jahr beim Spendenmarathon im Aktiv-Sportpark. So wird es auch diesmal sein.

olles Haus hieß es im vergangenem Jahr beim Spendenmarathon im Aktiv-Sportpark. So wird es auch diesmal sein.

Foto: Christoph Karl Banski

Am Niederrhein.   Am Samstag, 27. Januar, geht im Aktiv-Sportpark Moers der Spenden-Marathon wieder über die Bühne.

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Wer sich nach den geballten Feiertagen zum Jahresende und dem kalendarischen Neuanfang ordentlich bewegen möchte, tut das eher selten, um „einfach nur“ Sport zu treiben. Vielmehr geht es dabei meist darum, die überflüssigen, gerade frisch angefutterten Pfunde wieder mühselig zu entfernen. Oder eben um den guten Zweck. So wie am Samstag, 27. Januar, wenn von 10 bis 15 Uhr, im Moerser Fitnessstudio Aktiv-Sportpark der nächste Spendenmarathon an der Dr.-Berns-Straße 37 a auf dem Programm steht.

Dann werden wieder jede Menge Teilnehmer und die lokale Prominenz auf den High-Tech-Rädern beim sogenannten Spinning kräftig in die Pedalen treten – ohne sich auch nur einen Millimeter von der Stelle zu bewegen. 2016 kamen so aber immerhin 2500 Euro zusammen, im gerade abgelaufenen Jahr waren es bereits 3100 Euro. Und das, obwohl die Aktion vor zwei Jahren noch bis 17 Uhr und 2017 bis 16 Uhr dauerte. Möglicherweise hat Mitorganisatorin Beate „Bea“ Hawryluk nun gerechnet, je kürzer die Dauer, desto höher der Spendenbetrag. „Quatsch“, lacht sie. „Wir hatten zwar immer genügend Teilnehmer, die für ihre Zeit einen entsprechenden Obolus bezahlen. Doch es war schwierig, die letzten Stunden voll zu bekommen.“ So wurden einfach mehr Räder für einen kürzere Dauer organisiert. Und gleichzeitig ein neues Ziel gesetzt. „3500 Euro peilen wir in diesem Jahr an“, hofft Bea Hawryluk.

Cheforganisator Bert Schroer

Und bevor eine einzige Pedale auch nur eine einzige Umdrehung gemacht hat, ist das Team um Cheforganisator Bert Schroer bereits auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Denn die Volksbank Niederrhein hat schon jetzt einen ordentlichen Spendenbetrag in Aussicht gestellt. Das hat der Vorstandsvorsitzende Guido Lohmann bereits zugesichert.

Gleiches gilt für Markus Macal von der Firma Alm-Tor, dessen Frau Susanne vom Gabionen-Center und Thorsten Gerecke von der Kamp-Lintforter Druckerei Setpoint Medien. Alle vier machen aber nicht einfach ihren Spendentopf auf, sondern setzten sich am Samstag, 27. Januar, ab 13 Uhr, auf’s Rad in der Prominentenreihe.

Dort tummeln sich auch noch Lutz Reimann, Chef der Neukirchen-Vluyner Feuerwehr, der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Uwe Zak, Leiter der NRZ-Lokalsportredaktion Moers, sowie Dirk Möwius, Vorsitzender der Moerser Lebenshilfe, der Unterstützung findet von zwei Jugendlichen der Einrichtung. Immerhin fließen nun die gesamten Spendengelder an die „Lebenshilfe Interessengemeinschaft Behinderter Moers“, so der volle Name. Das ist die „Selbsthilfe- und Solidargemeinschaft von Angehörigen behinderter Menschen und behinderten Menschen selbst“, wie sich die Organisation selbst kurz und treffend skizziert.

Allen etwa 300 spendenwilligen Aktiven auf dem Rad werden die Instruktoren Miriam Hopfe, Jean-Pierre Hinz, Simona Krieg, Michael Vergari, Bert Schroer, Anna-Christine Lehmann, Nicole Burda, Bastian Nutt, Rouven Mersni und Shirin Bashirpour erst einmal richtig Beine machen. Eine Neuerung wird es dabei geben: In diesem Jahr werden die Anheizer-Duos geschlechtlich gemischt sein.

Mehr als 45 Räder

Diejenigen, die wieder für den guten Zweck auf der Stelle strampeln, mächtig schwitzen sollen und dabei bestimmt einige Pfunde verlieren werden, machen das auf mehr als 45 Rädern. So viele stehen an dem Samstag parat. Damit niemand vom Rad kippt, werden zur Stärkung Obst, verschiedene Riegel und Wasser gereicht. So werden die Beteiligten über die Runden kommen und – quasi ganz nebenbei – ihre Pfunde verlieren und die Spendenkasse füllen. Hoffentlich wird das Ziel von 3500 Euro erreicht. Oder vielleicht sogar noch übertroffen.

Doch sind nicht alle Termine ausgebucht. Das Spendengeld kommt dadurch zustande, dass die Aktiven ihre Stunden auf dem Rad bezahlen – und durch die Spenden. Von 14 bis 15 Uhr gibt es noch freie Plätze. Allerdings nur ganz wenige. Wer am Samstag, 27. Januar, noch mitfahren, schwitzen und dabei spenden möchte, kann sich noch melden unter: 02841/9 99 33 80.

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