Fußball / Landesliga

Sezgin Demirci ist auch beim Schlusslicht vorsichtig

Zweimal hat Tim Ramroth (grün, Mitte) im Hinspiel gegen den SV Scherpenberg (gelb) für Viktoria Buchholz getroffen. Diesmal wollen Emre Terzi (links) und Ozan Sengül (rechts) noch besser auf ihn aufpassen.Foto:Markus Joosten

Zweimal hat Tim Ramroth (grün, Mitte) im Hinspiel gegen den SV Scherpenberg (gelb) für Viktoria Buchholz getroffen. Diesmal wollen Emre Terzi (links) und Ozan Sengül (rechts) noch besser auf ihn aufpassen.Foto:Markus Joosten

Moers.   Fußball-Landesligist SV Scherpenberg reist mit dem Rückenwind vom 4:1 gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord zum Auswärtsspiel bei Viktoria Buchholz

Das war schon mehr als ein Lebenszeichen im Kampf um den Aufstieg Richtung Oberliga. Fußball-Landesliga-Neuling SV Scherpenberg (3. Platz, 51:31 Tore, 50 Punkte) konnte sich wie berichtet im Nachholspiel gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord am Mittwoch mit 4:1 durchsetzen. Und am Sonntag um 15 Uhr müsste es eigentlich bei Tabellenschlusslicht Viktoria Buchholz (18., 37:73, 19) entsprechend weitergehen mit dem Sammeln von Punkten. Zumindest auf dem Papier.

Denn im Hinspiel am elften Spieltag, Mitte Oktober, sahen die Vorzeichen ganz ähnlich aus. Die Scherpenberger waren als Zweitplatzierter vor dem Heimspiel gegen den Vorletzten Buchholz zum Sprung auf Platz eins bereit. Den belegte zu diesem Zeitpunkt bereits der aktuelle Tabellenführer 1. FC Kleve, der beim damaligen Schlusslicht PSV Wesel-Lackhausen antreten musste. Doch am Ende kamen weder Kleve noch Scherpenberg über Unentschieden hinaus.

Für Buchholz machte Tim Ramroth (3. und 62. Minute) gegen Scherpenberg zwei seiner bisher fünf Saisontore in der Meisterschaft. Maximilian Stellmach (40.) und der nicht mehr für die Moerser spielende Ercan Aydogmus in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sicherten den einen, mageren Punkt.

„Tabellenplatz ist fast nebensächlich“

Doch von einer offenen Rechnung gegen Buchholz will Scherpenbergs Trainer Sezgin Demirci nichts wissen: „In der Liga ist der Tabellenplatz fast schon nebensächlich. Da kann beinahe jeder jeden schlagen. Da weiß man nie, ob die unteren Mannschaften in der Saison nicht auch Probleme oder Pech hatten, ob an manchen Tagen die Form nicht stimmte. Schlechte Mannschaften gibt es in der Liga nicht.“ Demirci freut sich nicht nur deshalb darüber, dass sein Team gegen Sterkrade-Nord so überzeugend gewinnen konnte. „Damit haben wir wieder eine gute Ausgangssituation geschaffen. Unser Selbstbewusstsein ist gestiegen, die Stimmung wieder hochgefahren.“ Tim Ramroth will Demirci stoppen. „Wir haben eine tolle Defensive und eine gute Offensive“, sagt er. Und personell kann er weiter aus dem Vollen schöpfen.

Mit zwei aktuellen Protagonisten kann Sezgin Demirci darüber hinaus auch in der kommenden Saison planen: Offensivmann Deldar Zakholy und Keeper Dominik Weigl haben auch für die nächste Spielzeit ihre Zusagen gegeben.

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