Racketlon

Spieler des Moerser RV sammeln Medaillen bei der WM

Das Ü55-Nationalteam (v.l.): Dirk Skock, Frank Kleiber, Antonio Zeoli, Christian Alte, Volker Sach.

Das Ü55-Nationalteam (v.l.): Dirk Skock, Frank Kleiber, Antonio Zeoli, Christian Alte, Volker Sach.

Foto: Kleiber

Moers.  Mit zahlreichen Medaillen kehrten die Spieler des Moerser Racketlon Vereins von der Weltmeisterschaft aus Leipzig zurück.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In Leipzig fanden die Racketlon-Weltmeisterschaften mit zahlreicher Moerser Beteiligung statt. Frank Kleiber konnte sich jedoch nur als Präsident des Deutschen Racketlon Verbandes freuen, die WM ins eigene Land geholt zu haben. Ein Muskelfaserriss in der Wade verhinderte seinen Einsatz im Ü55-Nationalteam. Volker Sach mit Ersatzmann Dirk Skock vom Moerser Racketlon Verein errangen dort den Vizeweltmeistertitel. Das Team verlor einzig gegen den späteren Weltmeister Ungarn mit zwölf Punkten Differenz, besiegte dafür den Titelfavoriten England mit neun Punkten.

Ebenfalls Silber in diesem Kombinationssport der Disziplinen Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis holten die MRVler Heike Voigt und Thomas Knaack in der Ü45-Mannschaft. Sie mussten sich lediglich Sieger Tschechien mit nur einem Punkt Differenz beugen.

Sensationeller Gruppensieg

Die Elite-Nationalmannschaft Deutschlands mit MRVler Simon Vaclahovsky ging mit großen Hoffnungen in das Turnier. Nach dem sensationellen Gruppensieg über Titelverteidiger Österreich stand das Endspiel mit England an. Die gesamte Halle stand im Finale hinter dem Deutschen Team, was allerdings klar mit 24 Punkten verlor und England erstmals triumphierte.

Weitere Spieler des MRV: Christian Börner und Andreas Rühlicke spielten im Ü55 B-Team und wurden gute Siebte. Nicky Kamphues, Patrick Öttl und Klaus Bücker spielten im Germany 3-Team im „Challenge Cup“, also der B-Weltmeisterschaft. Sie scheiterten im Halbfinale an Österreich 3, gewannen aber das Rennen um Bronze gegen die USA.

„Die Racketlon-Welt hat eine gut organisierte Weltmeisterschaft erlebt, mit dem Sportpark Leipzig hat sich Deutschland von seiner besten Seite präsentiert“, so Kleiber. „Mit einer sehr schönen Players’ Party, die bis mitten in der Nacht anhielt, wurde die WM dann abgeschlossen.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben