Kegeln / SK Kamp-Lintfort

Sportkeglern Kamp-Lintfort sind wieder auf dem richtigen Weg

Haute einen raus: Marcel Bernsee.

Haute einen raus: Marcel Bernsee.

Kamp-Lintfort.   Die Gäste aus dem Tecklenburger Land schenkten den Sportkeglern Kamp-Lintfort im zweiten Heimspiel der 2. Bundesliga nichts. Aber es reichte.

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Die Gäste aus dem Tecklenburger Land schenkten den Sportkeglern aus Kamp-Lintfort in ihrem zweiten Heimspiel in der 2. Bundesliga nichts. Trotzdem siegten die Niederrheiner am Ende relativ deutlich mit 5466:5231 Holz, 50:28 Zw. und 3:0 nach Punkten.

Die Kamp-Lintforter Mannschaft um ihren Kapitän Mike Mertsch hatten die Panne in Kassel bei „Windstärke 10“ prima verdaut. Mertsch setzte wieder auf die gleiche Formation wie im ersten Heimspiel. Das bedeutete, dass er zusammen mit Joachim Bremer im ersten Block den Gästen zeigen wollte, wie hoch für sie die Trauben in Kamp-Lintfort hängen können. Der Käpt’n machte das prima, legte für die Startspieler aus dem Tecklenburger Land nach seinen 120 Kugeln von 1080 möglichen Holz erstklassige 978 Holz und zwölf Punkte vor. Anders aber Joachim Bremer, der die zweite Bahn richtig verhaute und sich mit einem Endspurt auf 889 Holz und sieben Punkte rettete. Das war im Vergleich zu 902 Holz und zehn Punkte sowie 890 Holz und acht Punkte auf der Gegenseite allerdings zu wenig.

So stand der zweite Block mit Nils Eichenhofer und Dirk Schlagregen bereits etwas unter Druck. Doch das zweite Kamp-Lintforter Duo legte prima los. Auch wenn Dirk Schlagregen hinten raus etwas die Kraft fehlte, holte er bei 879 Holz noch fünf Punkte. Nils Eichenhofer war allerdings noch besser drauf. Nach einer tollen Schlussbahn steuerte er satte 895 Holz und neun Punkte bei. Mit diesem Zwischenstand konnte der Kamp-Lintforter Schlussblock etwas anfangen.

Bernsee mit persönlichem Rekord

Den bildeten wieder einmal Sascha Batsch und Marcel Bernsee. Nach erneut gutem Start war es aber diesmal Sascha Batsch, dem am Ende die Puste ausging. Doch seine 881 Holz und sechs Punkte waren keine allzu schlechte Ausbeute. Marcel Bernsee ließ aber nicht nach, stellte nach den 120 Würfe einen neuen persönlichen Rekord mit 944 Holz auf und steuerte satte elf Punkte zum Ergebnis bei. „Da die Gäste sich im letzten Block gar nicht mehr wehren konnten, feierten die Mannen vom Niederrhein den zweiten Heimsieg in Folge und festigten somit ihre Absicht sich oben in der Tabelle festsetzen zu wollen“, freute sich auch Manfred Korth, Sprecher der Kamp-Lintforter.

Samstag, 30. September, 13 Uhr, stellen sich im Kamp-Lintforter Kegelzentrum, Moerser Straße, im Niederrheinderby die SK Mülheim vor. Die Gastgeber erwarten ein volles Haus, „da es im Derby immer eng zugeht“, so Korth. Kamp-Lintfort kann dann nach dreiwöchiger beruflicher Verpflichtung wieder auf Neuzugang Henk Lardenoije bauen. Nach dem Spiel steht dann das jährlichen Vereinsfest auf dem Programm.

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