Fußball

SuS Rayen und ESV Hohenbudberg wollen reinen Tisch machen

Der SuS Rayen und der ESV Hohenbudberg wollen sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Auf den Fußball.

Der SuS Rayen und der ESV Hohenbudberg wollen sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Auf den Fußball.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Der Vorfalle beim C-Liga-Fußballspiel zwischen dem SuS Rayen und dem ESV Hohenbudberg beschäftigt am meisten die beiden verantwortlichen Vereine.

Der Vorfalle beim Fußballspiel zwischen dem SuS Rayen und dem ESV Hohenbudberg in der Kreisliga C, Gruppe 3, beschäftigt momentan am meisten die beiden verantwortlichen Vereine, die alles am Liebsten ungeschehen machen würden. Auf dem Rayener Berg war es am Sonntag, wie berichtet, nach einem strittigen Elfmeterpfiff zur einer Rangelei zwischen einem ESV-Spieler und dem SuS-Trainer Dirk Jolitz gekommen, bei der Jolitz stürtzte.

Der Schiedsrichter brach schließlich das Spiel ab, weil SuS-Kapitän Sven Seehofer gesagt haben soll, dass Rayen unter diesen Umständen nicht mehr weiterspielen würde. Die Polizei wurde gerufen, der Vorfall aktenkundig.

Doch, wie berichtet, haben sich bereits am Dienstagabend die Beteiligten vom SuS zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Achim Voß an einen Tisch gesetzt, den Vorfall aufgearbeitet und darüber beratschlagt, was jetzt zu tun sei. Sicher sei, dass es nicht gut ist, sich untereinander zu bekriegen, sagt Dirk Jolitz. Heraus sei aber auch gekommen, dass der Schiedsrichter das Spiel nicht hätte abbrechen dürfen, „nur weil unser Kapitän etwas gesagt hat“, so der SuS-Coach weiter. „Wir wollen das Spiel wiederholen. So wie es gelaufen ist, hat es kein schönes Ende für niemanden genommen.“

Gleichzeitig setzt SuS Rayen darauf, ein Zeichen setzen zu können: „Es ist nicht alles so schlimm, wie es am Anfang aussieht.“ Oder: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Jedenfalls wollen die Vereine den Vorfall möglichst rasch vom Tisch haben.

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