Frauenfußball / Regionalliga

SV Budberg verschafft sich etwas Luft – GSV Moers nicht

Die GSV-Frauen stecken tief im Schlamassel.

Die GSV-Frauen stecken tief im Schlamassel.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Die Regionalliga-Fußballerinnen des SV Budberg holen wichtige Zähler im Abstiegskampf, Ligakonkurrent GSV Moers hingegen nicht. Es wird eng.

Während die Regionalliga-Fußballerinnen des SV Budberg mit 2:0 (1:0) beim SV Bökendorf wichtige Zähler im Abstiegskampf einfahren konnten, stand Ligakonkurrent GSV Moers nach der 0:6 (0:4)-Klatsche beim VfL Bochum wieder mit leeren Händen da.

Wenn die Budbergerinnen gewinnen, bleiben sie ohne Gegentor. Dies war bei allen drei Siege so. Zweimal gab es ein 1:0, doch gestern traf das Team von Trainer Jürgen Raab sogar noch einmal mehr. „Wir haben hochverdient gewonnen und hätten schon nach 20 Minuten 3:0 führen müssen. Da hatte Sina Zorychta drei dicke Chancen, aber sie konnte wenigstens eine davon nutzen“, so Raab. „Es war ein intensives Kampfspiel, wie wir es erwartet haben.“

Zorychta überspielte für den Treffer die gesamte Abwehr schon nach acht Minuten. Auch weiterhin war das Raab-Team dominant, nahm den Kampf auf dem schwierig zu spielenden Untergrund an. Doch bis der Sieg schließlich unter Dach und Fach war, dauerte es bis zur 88. Minute. Lara Köchl sorgte mit dem 2:0 für die endgültige Entscheidung. Damit hat der SVB nun mit zehn Punkten das untere Mittelfeld der Tabelle erreicht. „Wir haben damit den Sieg gegen Aachen vergoldet“, war Raab zufrieden mit dem Spiel seines Teams. „Jetzt können wir erst einmal kurz aufatmen.“

SVB: Stawowy, Tinz, Dahmen, Scarlett Hellfeier, Presch (90. Mirvan), Schneider, Zorychta (70. Köchl), Dannehl, Babatunde, Rekus, Hake.

Dramatische Lage für GSV Moers

Dagegen wird die Lage für den GSV Moers nach der deutlichen Abfuhr beim VfL Bochum immer dramatischer. Denn durch diese Niederlage wird der Abstand zum rettenden Ufer immer größer.

„Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden und auch in der Höhe verdient verloren“, gab GSV-Coach Hasan Gören nach Spielschluss ehrlich zu. „Wir hatten nur zwei, drei wirklich gute Torchancen. Doch damit hätten wir dieses Spiel nicht gewinnen können.“ Der VfL zeigte sich über die gesamte Spielzeit als völlig überlegen und hatte die Partie schon zur Halbzeit für sich entschieden.

Bis zur 45. Minuten hatten schon Gizem Kilic zweimal sowie je einmal Mara Wilhelm und Vanessa Beyer getroffen. Nach dem Wechsel machten Celine Demirönal und Anna Maiwald mit zwei weiteren Treffern das halbe Dutzend voll.

GSV: Steinmann, Ommen, Rasch, Goertz, Schmitz (62. Dannehl), Roth, Lösbrock, Brand, Sissay, Meiser, Saliji (62. Ghrayeb).

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