Handball / Verbandsliga

SV Neukirchen atmet nach dem 32:22-Sieg in Grefrath durch

Phillip Peich (SVN/gelb) steuerte zum Sieg gegen Grefrath satte elf Tore bei.

Phillip Peich (SVN/gelb) steuerte zum Sieg gegen Grefrath satte elf Tore bei.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Das war ein immens wichtiger Sieg: Handball-Verbandsligist SV Neukirchen gewann nach Anlaufschwierigkeiten bei der Turnerschaft Grefrath klar.

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Der SV Neukirchen kann erst einmal tief durchatmen: Den Verbandsliga-Handballern ist der so wichtige Befreiungsschlag im Abstiegskampf geglückt. Die Blau-Gelben siegten im Kellerduell bei der Turnerschaft in Grefrath auch in der Höhe verdient mit 32:22 (17:9). Der SV Neukirchen hat mit aktuell 4:14 Punkten nun den Kontakt zum unteren Tabellenmittelfeld hergestellt.

Die Gäste wurden in der Startphase von der ganz offensiven TS-Deckung überrascht. Es dauerte daher einige Minuten bis die SVN-Spieler sich besser organisiert hatten, mit den richtigen Maßnahmen. Vor allem der läuferische Einsatz brachte den gewünschten Erfolg. Der Mannschaft gelang es immer wieder Lücken zu reißen und die sich daraus ergebenden Torchancen zu nutzen. Neuzugang Aljoscha Akuinor konnte in einigen Phasen das Angriffsspiel beleben. Überragender Mann auf dem Parkett war allerdings Philipp Peich, der nach Belieben traf.

Doch der Grundstein des Erfolges wurde in der Defensive gelegt. Die Einstellung stimmte, mit einer übergeordneten Kampfkraft. Wieder einmal war Torwart Andreas Dürdoth der ruhende und sichere Pol zwischen den Pfosten. Neukirchen erlangte zusehends die nötige Sicherheit, setzte sich gekonnt von einem 4:4-Zwischenstand (9.) bis auf 15:8 (23.) und 17:9 zur Pause ab.

Der Gast dominierte auch den gesamten zweiten Durchgang. Die Begegnung büßte zwar deutlich an Attraktivität ein – es gab viele technische Fehler auf beiden Seiten. Aber Neukirchen verteidigte mit Einsatz und Engagement seinen Torevorsprung. „Der Sieg in diesem Vier-Punkte-Spiel war immens wichtig. Gut war unsere Deckung und das Tempospiel“, lobte SVN-Co-Trainer Horst Werft.

SVN: Peich 11, Lohmann 8/5, Akuinor 3, Potschka 3, Toschki 2, Bartnik 2, Vook 1, Krölls 1, Fietze 1.

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