Handball / Verbandsliga

SV Neukirchen benötigt im Kellerduell starke Nerven

Au ihm ruhen doch einige Haoffnungen beim SV Neukirchen: Neuzugang Aljoscha Akuinor. 

Au ihm ruhen doch einige Haoffnungen beim SV Neukirchen: Neuzugang Aljoscha Akuinor. 

Foto: Witzke

Neukirchen-Vluyn.  Handball-Verbandsligisten SV Neukirchen muss nun zeigen, dass er sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen kann. Im Kellerduell in Grefrath.

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Es gibt die Spiele in einer Saison, denen man eine ganz besondere Bedeutung zuschreibt. Es gilt Mut, Können, Disziplin, Einsatzbereitschaft und Herzblut in Einklang zu bringen. Die Spieler des Handball-Verbandsligisten SV Neukirchen benötigen genau diese gesunde Mischung, um am Samstag, 17.30 Uhr, im Kellerduell bei der Turnerschaft aus Grefrath zu bestehen. Hier treffen die beiden schwächsten Team der Liga (2:14 Punkte) aufeinander.

Die Brisanz ist groß, denn nur der Sieger schafft den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld – beim Verlierer brennt mehr als nur eine Kerze auf dem Adventskranz.

Grefrath hat in der laufenden Meisterschaft große Schwierigkeiten, in der Liga Fuß zu fassen. Die Leistungen waren überwiegend schwach und ohne Konstanz. Dennoch sind die Auftritte gerade vor heimischer Kulisse einen Ticken stabiler, mit zumindest reichlich Kampf und Engagement.

Die Hausherren haben zuletzt auf die Erfolglosigkeit reagiert: Trainer Michael Küsters steht nicht mehr in der sportlichen Verantwortung.

„Ich nehme meine Mannschaft in die Pflicht und erwarte von den Jungs, dass sie in Grefrath ein Zeichen setzen“, betont dennoch SVN-Trainer Thomas Pannen, der nach seinem Kreuzbandriss noch immer am Sofa gefesselt ist. „Wir müssen uns der Aufgabe stellen und dem Druck standhalten.“

Die Defensive muss „brennen“

Neukirchen benötigt in erster Linie die totale kämpferische Einstellung. Die Spieler müssen vor allem in der Defensive „brennen“ und ihren Gegner aggressiv und intensiv entgegentreten.

Doch zuletzt bereitete der wenig inspirierte und kaum durchsetzungsstarke Angriff massive Sorgen. Aber der Verein reist zuversichtlich an, da rechtzeitig zu diesem richtungweisenden Match genügend Alternativen zur Verfügung stehen.

Dennis Kühn und Tobias Vook haben ihre grippalen Infekte überwunden. Die Mannschaft erhält zusätzliche Unterstützung von Luca Böckel und Michael Casper aus der eigenen Zweiten. Ganz große Hoffnungen liegen aber auf Aljoscha Akuinor. Der Neuzugang soll insbesondere mit seiner Wurfkraft aus dem Rückraum für Dampf sorgen.

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