Handball / Oberliga

SV Neukirchen braucht Leidenschaft, Mut und Kampfgeist

Konnte jüngst gegen Oppum keine Akzente setzen: SVN-Kreisläufer Jens Beutelt (mit Ball). Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Konnte jüngst gegen Oppum keine Akzente setzen: SVN-Kreisläufer Jens Beutelt (mit Ball). Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Neukirchen-Vluyn.   Nach dem Abpfiff am vergangenen Samstag bei der Pleite gegen den TV Oppum war die Stimmung im Lager des SV Neukirchen angespannt: Der Trainer schimpfte, die Spieler schauten grimmig drein, die Zuschauer waren maßlos enttäuscht. Ausgerechnet im prestigeträchtigen Treffen gegen die Krefelder zeigte der SVN eine unterirdische Leistung. Die Oberliga-Handballer befinden sich nun in der Bringschuld, da sich das Team schon in den beiden Spielen zuvor gegen Mettmann und Langenfeld unter Form präsentierte.

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Nach dem Abpfiff am vergangenen Samstag bei der Pleite gegen den TV Oppum war die Stimmung im Lager des SV Neukirchen angespannt: Der Trainer schimpfte, die Spieler schauten grimmig drein, die Zuschauer waren maßlos enttäuscht. Ausgerechnet im prestigeträchtigen Treffen gegen die Krefelder zeigte der SVN eine unterirdische Leistung. Die Oberliga-Handballer befinden sich nun in der Bringschuld, da sich das Team schon in den beiden Spielen zuvor gegen Mettmann und Langenfeld unter Form präsentierte.

Es ist also an der Zeit, ein Zeichen zu setzen. Die Truppe um Trainer Christian Wetteborn steht vor dem schweren, aber reizvollen Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung des Bergischen Handball Clubs. Der Anwurf ist Samstag, um 19 Uhr.

Bessere Einstellung

Doch trotz der zuletzt drei deftigen Packungen nützt es nichts den Kopf in den Sand zu stecken. Vielmehr gilt es die durchaus vorhandenen Stärken wieder aus dem Verborgenen hervorzukramen und erneut abzurufen. Der SV Neukirchen benötigt unbedingt eine klar bessere Einstellung, die mit Kampf, Leidenschaft und Hingabe gefüttert ist. Die Spieler können diese Tugenden am Besten in die zumeist defensive Abwehr einfließen lassen. Über diesen Mannschaftsteil, inklusive der Torhüter, gab es auch unlängst die wenigste Kritik.

Ausbaufähig hingegen ist die komplette Offensivabteilung: Der jüngste Auftritt gegen Oppum war zum Haareraufen. Die Mannschaft schien von einem Phlegma befallen. Die zahlreichen Passfehler, die unzureichende Laufbereitschaft, das wenig inspirierte Konzept und die überschaubare Trefferquote – kaum etwas klappte.

„Wir benötigen unbedingt wieder die Leidenschaft, den Mut und den Kampfgeist“, fordert SVN-Coach Christian Wetteborn. „Bekommen meine Jungs die nötige Einstellung erneut nicht hin, so werden wir auch beim Bergischen HC keinen Blumentopf gewinnen. Ich denke aber, meine Mannschaft ist am Samstag nicht chancenlos“

Die Gastgeber (5:11 Punkte) stellen ein ganz junges Team, mit zahlreichen gut ausgebildeten Talenten, die von ihrem Einsatz und dem Tempo leben. Die Abwehr ist in der Regel auf eine offensive Variante ausgerichtet, mit dem Ziel, die gegnerischen Angriffe frühzeitig zu attackieren. Nach Ballgewinnen wird vor allem die erste Welle richtig flott über die beiden Außenbahnen vorgetragen.

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