Handball / Verbandsliga

SV Neukirchen macht bei der TS Lürrip den Sack nicht zu

Warf neun Tore für Neukirchen: Gerit Fietze.

Warf neun Tore für Neukirchen: Gerit Fietze.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Die Verbandsliga-Handballer vom SV Neukirchen müssen sich trotz 27:23- und 30:26-Führungen bei der Turnerschaft Lürrip mit einem 33:33 begnügen.

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Nicht Fisch, nicht Fleisch. Die Verbandsliga-Handballer des SV Neukirchen trennten sich gestern Nachmittag von der gastgebenden Turnerschaft aus Lürrip mit 33:33 (16:16). Für die SVN-Truppe um Trainer Thomas Pannen sicherlich ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf, aber aufgrund einer hitzigen und spannenden Schlussphase mit einer bereits 33:31-Führung letztendlich ein unbefriedigendes Ergebnis. Immerhin: Neukirchen hat die Abstiegsränge verlassen.

Der Gast musste bekanntlich auf die beiden Stammkräfte Ken Lohmann und Dennis Kühn aus privaten Gründen verzichten. Und vor allem Deckungsstratege Kühn fehlte seiner Mannschaft an allen Ecken und Enden.

Keine Stabilität

Neukirchen hatte über die gesamte Spielzeit große Schwierigkeiten die nötige Stabilität zu finden. Der Mannschaft fehlte laut Trainer Thomas Pannen in so einem wichtigen Spiel die so dringend erforderliche „Leidenschaft“ – und die Bereitschaft „alles zu geben“. Dass die Mannschaft in der Defensive nicht den nötigen Spannungsbogen hinbekam, machte es den Gastgebern oft ziemlich leicht, aufgrund der riesigen Räume, ihre Tore zu erzielen.

Im SVN-Angriff lief es hingegen besser: Neukirchen profitiert vor allem von seinen beiden wurfgewaltigen Rückraumspielern Philipp Peich und Aljosha Akuinor – auch Gerit Fietze, der erst später auf die Spielmacherposition rückte, belebte die Offensivabteilung.

Die Blau-Gelben hatten in Halbzeit zwei gleich mehrmals die Möglichkeit, den Sack frühzeitig zuzumachen. Aber den Spielern fehlte die Abgezocktheit und der Killerinstinkt. Die soliden Führungen (27:23/30:26) wurden zu leichtfertig wieder hergeschenkt.

„Es ist ein ärgerlicher Punktverlust“, sagte SVN-Trainer Thomas Pannen abschließend. „Mir war vor allem in der Deckung viel zu wenig Stimmung. Die Spieler müssen einfach mehr Leidenschaft einbringen. Der Offensivauftritt hingegen war gefällig und hatte gute und gelungene Strukturen.“

SVN-Tore: Peich 10/2, Fietze 9, Akuinor 8, Toschki 2, Krölls 2, Potschka 2.

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