Handball-Verbandsliga

SV Neukirchen muss seine Leistungsgrenze erreichen

SVN-Spieler Ken Lohmann (hier mit Ball) will gegen den TSV Kaldenkirchen die Überraschung schaffen.

SVN-Spieler Ken Lohmann (hier mit Ball) will gegen den TSV Kaldenkirchen die Überraschung schaffen.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Der Verbandsligist hat Samstag, um 18 Uhr, den starken TSV Kaldenkirchen zu Gast. Das Team will dennoch Punkte gegen den Abstieg sammeln.

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Im Tabellenkeller herrscht noch ziemlich enges Gedränge. Der SV Neukirchen gehört mit einigen anderen Vereinen dazu. Die Mannschaft muss aber höllisch aufpassen, dass der Kontakt zum unteren Tabellenmittelfeld nicht gänzlich abreißt. Neukirchen nimmt mit mageren 2:12 Punkten aktuell einen Abstiegsplatz ein, hofft aber auf eine baldige positive Trendwende. Die Blau-Gelben empfangen am kommenden Samstag, um 18 Uhr, den TSV Kaldenkirchen.

Die Gäste haben es vergangenes Wochenende so richtig krachen lassen. Kaldenkirchen hat das Schlusslicht aus Grefrath total dominiert und letztendlich mit einem 38:20-Kantersieg eindrucksvoll überrollt.

Hohe Geschwindigkeit

Die TSV-Spielweise ist auf hohe Geschwindigkeit ausgerichtet. Das Team hat seine Vorzüge ganz klar in der Offensivabteilung. Hier reihen sich schnelle, druckvolle Passfolgen aneinander. Die Spieler lauern konzentriert auf ihre Chancen zum Durchbruch oder nehmen gute, einfache Wurfmöglichkeiten konsequent wahr. Haupttorschütze Maik Tötsches gilt als torgefährlich, übernimmt im Rückraum viel Verantwortung. Aber auch die beiden Außenpositionen und das Kreisläuferspiel sind in die Strukturen eingebunden.

„Wir sind gegen diesen starken Gegner in der Außenseiterrolle“, betont SVN-Trainer Thomas Pannen. „Aber meine Mannschaft wird versuchen, die Leistungsgrenze zu erreichen, mutig zu agieren und die Begegnung möglichst lange ausgeglichen zu gestalten.“

Nötige Energie

Über Motivation und Kampfkraft im SVN-Deckungssystem muss man sich keine Sorgen machen. Hier bringt die Mannschaft regelmäßig die nötige Energie auf die „Platte“.

In der Offensive hingegen fehlt es an Durchsetzungsvermögen. Neukirchen hat aktuell den schwächsten Angriff in der Liga. Zum einen hakte es zuletzt an der Entschlossenheit bei den Würfen – aber auch die zu hohe Anzahl der technischen Fehler oder schlechte und falsche Entscheidungen brachten den Spielfluss ins Stocken. Torwart Michael Biskup laboriert immer noch an einer Rückenverletzung.

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