Fußball

SV Scherpenberg: Bougjdi erzielt 1:1 – Üzüm ins Krankenhaus

Trifft für Scherpenberg: El Houcine Bougjdi (Zweiter von rechts), hier mit Abwehrspieler Mergim Rustemi (links).

Trifft für Scherpenberg: El Houcine Bougjdi (Zweiter von rechts), hier mit Abwehrspieler Mergim Rustemi (links).

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Trotz dünner Personaldecke holte Fußball-Landesligist SV Scherpenberg am Sonntag bei der SGE Bedburg-Hau ein achtbares 1:1.

Mit Blick auf die trübe personelle Kaderlage wäre Ralf Gemmer sicher vor dem Anpfiff mit einem 1:1 (0:1) bei der SGE Bedburg-Hau zufrieden gewesen. Doch mit dem Spielverlauf des Fußball-Landesliga-Duells auf dem Kunstrasen an der Schulstraße revidierte der Cheftrainer des SV Scherpenberg seine Meinung: „Eigentlich hätten wir hier gewinnen müssen.“

Ein Sonntagsschuss von Spielmacher El Houcine Bougjdi in der 81. Minute, sehenswert aus 25 Metern Zieldistanz in den rechten Torwinkel, rettete spät einen verdienten Punktgewinn. Mehr wäre möglich gewesen. Vor und nach dem 1:1 spielten sich die Gäste, auch angetrieben vom starken Valdet Totaj, einige gute Chancen heraus.

Fehler bei einem Rückpass zum 0:1

Die Abwehr hatte die gefährlichen Bedburger Angreifer Falke Kersten und Robin Deckers nur einmal nicht im Griff. Innenverteidiger-Ersatz Mergim Rustemi, später wegen Muskelproblemen ausgewechselt, unterschätzte in der 16. Minute einen Rückpass von Salih Altin. Der flinke SGE-Angreifer Robin Deckers spritzte in den Ball, bediente Falko Kersten, der Torhüter Tobias Prigge zum 1:0 überwand.

Wenig später gab es einen weiteren Rückschlag auf Gästeseite. Ibrahim Üzüm musste nach einem Gesichtstreffer von Falko Kersten, der dafür die Gelbe Karte sah, verletzt vom Feld. „Die Lippe ist aufgeplatzt, Ibo musste im Krankenhaus genäht werden“, so Trainer Gemmer, „für solch eine Aktion kann man auch einen Feldverweis aussprechen. Ob Ibo kommenden Sonntag gegen Amern spielen kann, ist natürlich fraglich.“

Lars Hoffmeister gibt sein Comeback

Lars Hoffmeister kam rein und machte seine Sache in der Innenverteidigung nach langer Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses recht ordentlich.

Die Gäste fanden ab Ende der ersten Halbzeit immer besser in die Partie, die Bedburger suchten ihr Angriffsheil meist über die langen Zuspiele in die Spitze. Zu mehr als einem Bougjdi-Treffer reichte es für Scherpenberg aber nicht mehr.

SV Scherpenberg: Prigge – Totaj, Gesemann, Rustemi (69. Kilinc), Gazija (67. Thülig) – Üzüm (24. Hoffmeister), Altin – Sadiklar (87. Kiltan), Bougjdi, Meier – Stellmach.

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