Fußball / Landesliga

SV Scherpenberg muss sich gegen Sterkrade deutlich steigern

Almir Sogolj (am Ball) will dem SV Scherpenberg wieder zurück in die Erfolgsspur. Gegen die Spielvereinigung Sterkrade-Nord soll daher am Sonntag ein Heimsieg her. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Almir Sogolj (am Ball) will dem SV Scherpenberg wieder zurück in die Erfolgsspur. Gegen die Spielvereinigung Sterkrade-Nord soll daher am Sonntag ein Heimsieg her. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Moers.   Fußball-Landesligist SV Scherpenberg will zurück in die Erfolgsspur. Am Sonntag steht das Nachholspiel gegen Sterkrade-Nord auf dem Programm.

Deutlich steigern muss sich Fußball-Landesligist SV Scherpenberg am Sonntag um 14.30 Uhr im Heimspiel gegen die Spielvereinigung Sterkrade-Nord. Nach der 0:1-Niederlage gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter möchte Trainer Ercan Sendag vor allem Grundtugenden sehen. Für Unruhe sorgte derweil El Houcine Bougjdi mit öffentlicher Vereinskritik.

„Nach dem Auftakt haben wir etwas wieder gut zu machen, denn wir haben komplett enttäuscht“, so Trainer Sendag mit Blick auf das 0:1 zuletzt gegen den Tabellenvorletzten. „Es ist die ganz klare Ansage des Trainerteams, dass wir jetzt erstmal über den Kampf und die Basics wie Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Aggressivität kommen müssen“, erklärt Sendag und fügt in aller Klarheit an: „Wer da nicht mitzieht, ist fehl am Platz. Diese Dinge haben wir ja nicht nur gegen Hö/Nie vermissen lassen, sondern schon in den letzten Spielen der Hinrunde.“

Unbekannter Gegner

Mit dem Tabellenzehnten Sterkrade-Nord kommt ein weitgehend unbekannter Gegner, gegen den Sendag „auch als Aktiver selten gespielt“ hat.

„Sie stehen nicht so weit hinter uns und sind also offensichtlich eine gute Mannschaft“, warnt Sendag aber seine Leute und schickt direkt hinterher: „Wenn man zu Hause gegen den Vorletzten verloren hat, muss man sowieso jeden Gegner ernst nehmen. Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir gegen jeden Gegner in dieser Liga gewinnen. Aber wenn nicht, können wir auch gegen jeden verlieren.“

Nicht zur Verfügung stehen Ali Yavuz (verletzt) und Maximilian Stellmach (Urlaub). Auf alle anderen Spieler kann das Trainergespann zurückgreifen. El Houcine Bougjdi wird allerdings ebenfalls im Aufgebot fehlen. Er wird aus disziplinarischen Gründen nicht berücksichtigt.

Kritik von Bougjdi sorgt für Unruhe

Denn ein Thema in Scherpenberg war unter der Woche die Aussage des Mittelfeldspielers in einem Bericht der Zeitung Reviersport. „Es scheint aktuell so zu sein, dass die Leute im Verein nicht zu hundert Prozent wissen, wohin der Weg des SV Scherpenberg führen soll“, hatte Bougjdi dort erklärt und formuliert, den SVS im Sommer vielleicht verlassen zu wollen

Im Verein ist vor allem die Kritik am Klub nicht gut angekommen, wie Trainer Sendag erklärt: „Wir haben das intern besprochen, und es gibt eine Strafe für den Spieler, der außerdem gegen Sterkrade-Nord auf jeden Fall nicht im Kader sein wird.“

„Es stimmt nicht, dass die Organisation im Verein nicht gut ist. Wir haben versucht, über die Winterpause wieder Ruhe reinzubekommen und gut organisiert in die Rückrunde zu gehen“, widerspricht Sendag El Bougjdi deutlich. „Das möchte ich ganz deutlich klarstellen, dass das auch so ist und alles andere nicht stimmt.“

Im Gegenteil, gemeinsam mit seinem Kollegen im Trainergespann richtet er den Blick bereits über die aktuelle Spielzeit hinaus: „Sezgin Demirci und ich planen natürlich schon den Kader für die nächste Saison und werden ein Team aus Spielern zusammenstellen, die hungrig sind und sich mit der Mannschaft identifizieren.“

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