Fußball / Landesliga

SV Scherpenberg nimmt am Spiel bei den VSF Amern nicht teil

Tarik Mustafa (am Ball) kam in der 71. Minute, konnte aber nichts ändern.

Tarik Mustafa (am Ball) kam in der 71. Minute, konnte aber nichts ändern.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Da ist Fußball-Landesligist SV Scherpenberg bei den VSF Amern gehörig unter die Räder gekommen. Chancenlos treten sie mit 0:5 die Heimreise an.

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Der SV Scherpenberg war in der Fußball-Landesliga-Partie in Schwalmtal bei den Vereinigten Sportfreunden Amern noch nicht einmal richtig auf dem Platz, da lagen sie auch schon hinten. Ibuki Noguchi hatte nach einem langen Ball, den die SVS-Abwehr falsch einschätzte, getroffen (7. Minute). Und keine Viertelstunde später legte er auch noch zum 2:0 aus äußerst spitzem Winkel nach. Da wurde es für die Scherpenberger natürlich immer schwerer, etwas Zählbares mit „ins Wäldchen“ zu entführen. Dass es am Ende sogar zu einer 0:5 (0:2)-Niederlage kam konnte zu dem Zeitpunkt allerdings niemand ahnen.

Ken Sugawara, der das 2:0 noch vorbereitet hatte, erhöhte für sein Team von der Strafraumgrenze rechts oben in den Winkel zum 3:0 (62.). Und für den 5:0-Endstand hatte schließlich Noguchi für Sugawara aufgelegt (81.), der auch nicht lange fackelte.

Zwei Doppeltorschützen

Zum 4:0-Zwischenstand hatte schließlich noch Karim Sharaf gesorgt (78.), der es ebenfalls vom 16er gemacht hatte. Ähnlich, wie sein Mitspieler, nur diesmal links oben. So hatte Amern zwei Doppeltorschützen und Scherpenberg keinen einzigen. Und auch keine Chance

Auch der offensive Doppelwechsel Gabriel Derikx für Luca Palla und Daniel Agostino für Ibrahim Üzüm in der 65. Minute brachte nichts. Zumal zehn Minuten vor Schluss Agostino verletzt ausschied und die Gäste in Unterzahl zu ende spielen mussten.

„Wir haben nicht eine einzige Minute am Spiel teilgenommen“, war SVS-Trainer Deniz Günes angefressen. „Es gab keinen Zeitpunkt, wo wir das Spiel hätten drehen können. Es war von uns aus ein charakterloses Spiel mit hohen Bällen ins Nichts. Der Sieg ist völlig verdient.“

SVS: Prigge, Stellmach, Kara, Terwiel, Ihnacho (71. Mustafa), Palla (65. Derikx), Frömmgen, Camdali, Üzüm (65. Agostino), Hessen (Raczka), Yildirim.

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