Fußball / Landesliga

SV Scherpenberg peilt seinen dritten Sieg in Folge an

Nach der 0:1-Niederlage Anfang Februar gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter gab es für Almir Sogolj (blau) und den SV Scherpenberg zwei Siege. Nun soll am Sonntag der dritte Erfolg in Serie gelingen. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Nach der 0:1-Niederlage Anfang Februar gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter gab es für Almir Sogolj (blau) und den SV Scherpenberg zwei Siege. Nun soll am Sonntag der dritte Erfolg in Serie gelingen. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Moers.   Fußball-Landesligist SV Scherpenberg hat die Aufstiegsplätze noch immer im Blick. Am Sonntag kommt der PSV Wesel-Lackhausen ins „Wäldchen“.

Den dritten Sieg in Serie möchte der SV Scherpenberg schaffen. Der Fußball-Landesligist hat daheim den PSV Wesel-Lackhausen zu Gast. Ungeachtet des Ausscheidens aus dem Kreispokal unter der Woche möchten die Scherpenberger an die Leistungen in den vorherigen Ligaspielen anknüpfen. Auch die Aufstiegsplätze hat der SVS noch nicht aus den Augen verloren.

Die Trendwende nach einem durchwachsenen Jahresstart gelang den Scherpenbergern im vorletzten Spiel. Nach einem 0:2-Pausenrückstand gewann der SVS noch 3:2 beim Duisburger SV 1900. Es folgte am vergangenen Wochenende ein deutliches 3:0 in Sonsbeck. An gleicher Stelle unterlag das Team aber am Dienstag im Kreispokal-Viertelfinale mit 0:2.

Taktisch umgestellt

„Zur zweiten Halbzeit gegen Duisburg 1900 haben wir taktisch umgestellt, und das setzt die Mannschaft sehr gut um“, erklärt Trainer Sezgin Demirci den Aufschwung und präzisiert: „Wir spielen jetzt taktisch variabler. Die Positionen im zentralen Mittelfeld sind etwas verändert, und es gibt jetzt eine deutlich bessere Verbindung zwischen Mittelfeld und Offensive.“ Daher blickt er dem Spiel gegen Wesel-Lackhausen auch positiv entgegen: „Wenn wir das so fortsetzen, bin ich sehr zuversichtlich.“

Gestolpert sind die Scherpenberger dennoch im Pokalspiel in Sonsbeck. „Das wird uns aber nicht umwerfen“, stellt Demirci klar. Für ihn kam das Negativerlebnis nicht einmal allzu überraschend: „Uns war klar, dass ein Spiel unter der Woche bei unserem Kader nicht einfach ist. Und Sonsbeck hat nach der Niederlage am Sonntag ein ganz anderes Gesicht gezeigt.“

Ein Trio ist verletzt

Die Personaldecke der Scherpenberger ist bekanntlich dünn geworden, so dass einige Ausfälle am Dienstag schwer ins Gewicht fielen. Auch diesmal werden mit Ozan Sengül, Selim Hamdi und Fatih Alaz (alle verletzt) drei Spieler nicht dabei sein. Dafür stehen die zuletzt beruflich verhinderten El Houcine Bougjdi und Naldo Franke wieder zur Verfügung.

„Die Ausfälle tun uns bei unserem kleinen Kader schon weh, aber das gehört zum Fußball dazu“, sagt Sezgin Demirci.

Die Spitzenpositionen haben die Scherpenberger mit den beiden Siegen zuletzt wieder ins Visier genommen. Als Tabellendritter beträgt der Rückstand auf den FSV Duisburg, der schon ein Spiel mehr absolviert hat und auf dem Relegationsplatz steht, sechs Punkte. Kleve hat zwei Partien und zehn Punkte mehr.

„Wir haben schon die Ambition, uns weiterhin oben festzusetzen“, so Demirci. Und auch nach ganz oben könnte aus seiner Sicht noch etwas gehen: „Wir haben ja noch Nachholspiele, und die beiden Mannschaften über uns haben auch ihre Probleme.“

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