Fußball

SV Scherpenberg stellt gegen Meerbusch die Abwehr um

Gegen Sonsbeck sahen die Scherpenberger (in Blau) am vergangenen Sonntag nicht wirklich gut aus.

Gegen Sonsbeck sahen die Scherpenberger (in Blau) am vergangenen Sonntag nicht wirklich gut aus.

Foto: Rainer Hoheisel / FUNKE Foto Services

Moers.  In der Fußball-Landesliga hat der SV Scherpenberg zuletzt drei Niederlagen und zehn Gegentore kassiert. Sonntag geht’s gegen den TSV Meerbusch II.

Die Tabelle der Fußball-Landesliga ist derzeit nichts, worauf Trainer, Spieler und Anhang des SV Scherpenberg begierig gern schauen. Nach fünf Punktspielen nehmen die Moerser den ersten Nichtabstiegsplatz ein, zuletzt gab es drei Niederlagen und zehn Gegentore am Stück. Die sportliche Erwartungshaltung im Wäldchen ist freilich eine andere. Das weiß natürlich auch Trainer Ralf Gemmer vor dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen die Zweitvertretung des Oberligisten TSV Meerbusch.

Der Coach wird da ansetzen, wo es derzeit besonders hakt. „In der Abwehr haben wir mit Lars Hoffmeister und Lennart Hessen ja noch Alternativen. Kann sein, dass ich hinten ein wenig umstelle“, betont Gemmer. Gerade bei Standardsituationen entpuppte sich die Defensive ohne den verletzten Kapitän Nico Frömmgen als unpässlich. „Das ist auch eine Frage der Konzentration, in abgesprochener Zuteilung zu verteidigen“, so Gemmer.

Vorn wirkte Scherpenberg zuletzt nicht nur beim 0:2 gegen Tabellenführer Sonsbeck wenig zielstrebig. Auch die Verpflichtung von Spielmacher El Houcine Bougjdi hat noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Am Sonntag gegen die Meerbusch Oberliga-Reserve steht Mittelstürmer Samet Sadiklar aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Das dürfte eine erste Chance für den gegen Sonsbeck noch nicht spielberechtigten Gökhan Kiltan sein, Neuzugang von Hamborn 07. Gut möglich, dass Kiltan neben Torjäger Maximilian Stellmach und Außenbahnflitzer Andre Meier vorn beginnen wird.

Der kurz vor dem Ende der Transferfrist vom Landesligisten Duisburger SV 1900 geholte Innenverteidiger Furkan Akay pausiert indes, weil er wegen Mittagsschicht bisher nicht mittrainieren konnte. Auch die Spielberechtigung lag bis Freitagnachmittag den Scherpenbergern noch nicht vor.

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