Fußball-Landesliga

SV Scherpenberg sucht nach Trainerwechsel Rückweg zum Erfolg

Scherpenbergs Emre Kamdali (in Blau) ist noch angeschlagen.

Scherpenbergs Emre Kamdali (in Blau) ist noch angeschlagen.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  In der Fußball-Landesliga sucht der SV Scherpenberg den Rückweg zum Erfolg. Sonntag geht es zu den VSF Amern.

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Diese Bilanz liest sich wie die eines Absteigers: Aus den vergangenen elf Spielen holte Fußball-Landesligist SV Scherpenberg (12. Platz, 20 Punkte, 22:26 Tore) nur einen Sieg sowie zwei Unentschieden. Dass die Moerser immer noch sechs Punkte über dem „Strich“ stehen, verdanken sie einzig und allein ihrem perfekten Saisonstart mit fünf Siegen in Folge, der sie zwischenzeitlich bis auf Rang eins gebracht hatte. Immerhin: Viermal hat der SVS schon auswärts gewonnen. Diese Bilanz will das Team am Sonntag ausbauen, wenn es ab 15 Uhr bei den VSF Amern (7., 25, 34:28) gastiert.

Seit drei Spielen unbesiegt

Mut macht den Scherpenbergern der leichte Aufwärtstrend seit dem Trainerwechsel. Unter dem Gespann aus Kay Bartkowiak, Deniz Günes und Michael Balke hat das Team mittlerweile drei Partien bestritten und ist noch unbesiegt. In der Liga reichte es zu einem 0:0 gegen den PSV Wesel und einem 1:1 gegen die Holzheimer SG, dazu kam vor einer Woche der 3:0-Pokalsieg bei A-Ligist TuS Xanten.

„Das hat sehr gut getan“, gibt Deniz Günes zu. „Hauptsache ist: Wir haben mal wieder gewonnen“, nahm der SVS viel Schwung aus dem ersten Erfolgserlebnis seit dem 6. Oktober (3:1 in Süchteln) mit. Und genau da will das Team am Sonntag in Amern weitermachen: „Unsere Serie soll auf keinen Fall reißen, bis zur Winterpause wollen wir kein Spiel mehr verlieren“, erklärt Günes.

Die Vorbereitung unter der Woche verlief allerdings wieder einmal nicht optimal. Am Dienstag konnte zwar wie geplant trainiert werden, aber am Donnerstag stand der Platz im „Wäldchen“ unter Wasser. „Deshalb haben die Jungs nur eine Laufeinheit absolvieren können“, berichtet der Coach. Nachdem Amern mit der Ideal-Ausbeute von vier Erfolgen einen „Goldenen Oktober“ erlebt hatte, folgte seitdem eine Ergebniskrise. Zuletzt holten die VSF nämlich nur noch einen Punkt aus drei Partien. „Vielleicht ist es ganz gut, dass der Gegner gerade auch keine Positiv-Serie hat“, vermutet Günes bei den Hausherren keine „breite Brust“. Ob die Scherpenberger deswegen aber mit „offenem Visier“ spielen werden, wird kurzfristig entschieden. „Da stimmen wir uns noch im Trainerteam ab“, hält sich Günes alle Möglichkeiten offen.

Terzi fehlt noch gesperrt

Wie gehabt wird der SVS mit einem kleinen Kader anreisen. Außenverteidiger Emre Terzi, in dieser Saison bisher einer der Leistungsträger im Team, ist noch gesperrt. Bei den Angreifern Emre Camdali und Gabriel Derikx bleibt abzuwarten, ob sie nach krankheitsbedingter Abwesenheit rechtzeitig für die Partie in Amern fit werden.

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