Fußball: Landesliga

SV Schwafheim ist unter Zugzwang

Im Hinspiel kam Landesligist SV Schwafheim (schwarz) gegen Viktoria Buchholz zu einem verdienten 3:0-Erfolg. Und auch heute im Rückrundenspiel wollen die Süd-Moerser dreifach punkten.

Foto: Markus Joosten

Im Hinspiel kam Landesligist SV Schwafheim (schwarz) gegen Viktoria Buchholz zu einem verdienten 3:0-Erfolg. Und auch heute im Rückrundenspiel wollen die Süd-Moerser dreifach punkten. Foto: Markus Joosten

Moers.   Landesligist muss am Mittwochabend unbedingt beim Tabellenletzten Viktoria Buchholz im Abstiegskampf einen „Dreier“ landen

Unter Zugzwang ist Fußball-Landesligist SV Schwafheim heute Abend um 19.30 Uhr im Nachholspiel bei Viktoria Buchholz. Es ist der Gastspiel des Tabellendrittletzten beim Letzten. Um den Anschluss nicht zu verlieren ist ein Sieg für den SVS beinahe schon Pflicht. Das sieht auch Trainer Ralf Gemmer so.

Weder ein Punkt noch ein eigenes Tor gelang den Schwafheimern in den drei bisherigen Ligaspielen seit der Winterpause. Hinzu kam vergangenen Donnerstag das Aus im Kreispokal bei Bezirksligist FC Meerfeld mit 2:4 trotz 2:0-Führung. Die 0:4-Pleite beim direkten Konkurrenten SF Hamborn am vergangenen Sonntag war da der nächste Nackenschlag. „Die Einstellung und Wille sind da, das kann man meiner Mannschaft nicht absprechen“, konstatiert Trainer Gemmer, fügt aber auch an: „Immer wieder führen individuelle Fehler trotzdem zum Rückstand wie in Hamborn, als das am Anfang gar nicht so schlecht aussah. Das darf uns nicht passieren.“

Angespannte Personalsituation

Nicht einfacher wird es durch die zunehmend angespannte Personalsituation. Aktuell stehen wöchentlich zwei Spiele für die Schwafheimer auf dem Programm, was die Lage eher noch verschärft. in Buchholz werden weiterhin Julian Klingen, Abdullah Findiklar, Manfred Wranik und Dustin Bougheraba fehlen. In Hamborn wurde zudem Tim Halver verletzt ausgewechselt. Aktuell lautet der Verdacht auf Bänderriss. Auch er steht somit heute nicht zur Verfügung.

Dennoch muss und soll ein Sieg für Schwafheim her. „Wir wollen nicht absteigen und spielen beim Tabellenletzten, da müssen wir gewinnen“, bringt es Trainer Gemmer auf den Punkt und weiter: „Danach kommen noch andere Kaliber. Da wird es eher schwerer.“

Mit Buchholz habe man jetzt aber „einen Gegner auf Augenhöhe“, und daher gilt: „Da gibt es keine Ausreden. Jeder weiß worum es geht.“ Gespielt wird auf Asche. Ein für den SVS bekanntes Geläuf. Für das Spiel erwartet Gemmer: „Buchholz kommt über den Kampf. Und auch gegen uns wird es ein kampfbetontes Spiel. Das wird 80 Prozent des Spiels ausmachen.“

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