Fußball

SV Schwafheim möchte auch gegen VfL Tönisberg punkten

SV Schwafheims Trainer Manfred Wranik möchte mit seiner Elf auch gegen den VfL Tönisberg punkten.

SV Schwafheims Trainer Manfred Wranik möchte mit seiner Elf auch gegen den VfL Tönisberg punkten.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  In der Fußball-Bezirksliga geht der GSV Moers am Sonntag als Favorit in das Derby beim FC Meerfeld.

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In der Fußball-Bezirksliga stehen sich am Sonntag um 15 Uhr der FC Meerfeld und der GSV Moers im Stadtduell gegenüber. Die Gäste gehen als Favorit ins Spiel. Tabellarisch als auch in Sachen Personal sieht es bei den Grafschaftern derzeit besser aus als beim FCM. Beide Trainer sind sich aber der Besonderheit eines Derbys bewusst.

Der GSV ist personell weitgehend aufgestellt wie in der Vorwoche. Einzig Tobias Kästner ist angeschlagen und fraglich. Auf Meerfelder Seite fehlen weiterhin Robert Kruppa, Julian Hillus, Kai Kunzel und Eren Okumus. Außerdem sind Jan Kunzel und Noah Schlebusch gesperrt. Bei letzterem ärgert sich Trainer Thomas Geist: „Bei ihm hat der Schiedsrichter im letzten Spiel eine Gelbe Karte eingetragen, obwohl er keine Karte bekommen hat und es war seine fünfte. Die Qualität der Schiedsrichter nimmt auch immer mehr ab.“

Das macht die Aufgabe für Geist und sein Team nicht leichter. „Es ist eine schwierige Situation, da die Personallage bescheiden ist“, ärgert sich Meerfelds Trainer. Trotz der Ausfälle freut sich Geist auf das Spiel. „Das Spiel gegen den GSV ist ein Lokalderby und solche Spiele spielen wir gerne weil sie sehr motivierend sind“, sagt der FCM-Coach, der die Favoritenrolle zwar beim Gegner sieht, aber dennoch zuversichtlich ist: „Der GSV ist deutlich besser besetzt. Aber ich glaube, es wird kein deutliches Spiel.“

Der GSV ist aktuell in sehr guter Form. „Wir haben uns in den letzten Spielen unten herausgearbeitet“, sagt Trainer Thorsten Schikofsky nach zuletzt vier Siegen in Folge. „Da möchten wir anknüpfen und uns in Meerfeld keinen Dämpfer einhandeln. Wir haben einen guten Lauf und möchten Meerfeld nicht aus ihrem schlechten Lauf herausholen. Dass es ein Derby ist und wir auf Asche spielen sind natürlich zwei Faktoren, die etwas erschwerend mit hinein spielen.“

Um 15.30 Uhr empfängt der SV Schwafheim den VfL Tönisberg. „Das ist ein schweres Spiel, denn Tönisberg ist eine sehr gute Mannschaft“, sagt Schwafheims Trainer Manfred Wranik. Mut macht ihm der Auftritt seiner Mannschaft beim Punktgewinn mit dem 2:2 auswärts beim 1. FC Kleve II: „Von der Einstellung her müssen wir da anknüpfen. Wenn uns das gelingt, bin ich guter Dinge.“ Personell ist der SVS im Vergleich zur Vorwoche unverändert.

Bei Tönisberg werden Cedrik Sprenger, Joshua Sprenger, Christian Schila, Jan An Der Heiden und Paul Haag ausfallen. „In Schwafheim auf Asche herrschen schwierige Bedingungen“, kommt für VfL-Trainer Andreas Weinand erschwerend hinzu, daher vermutet der Trainer: „Es wird ein heißes Spiel, dass sehr zweikampfbetont sein wird.“ Folglich erwartet Weinand vor allem eines von seiner Mannschaft: „Wir müssen uns den Umständen anpassen und den Kampf annehmen. Bei unserer Personallage und den Bedingungen sehe ich ein offenes Spiel ohne klaren Favoriten.“

Bereits um 14.30 Uhr ist der VfL Repelen bei Viktoria Goch zu Gast. Personell drückt der Schuh aktuell sehr bei den Repelenern. So wurde der 2:0-Sieg gegen den VfB Homberg II zuletzt teuer bezahlt, denn es verletzten sich Enes Balci, Oguzhan Alemdar und Okan Mete Yilmaz. Außerdem fehlen weiterhin Yassin Ait Dada und Mehmet Akdas. „Wir müssen trotzdem das beste aus der Situation machen und eventuell, je nach Spielverlauf, auch mit einem Punkt zufrieden sein“, so Trainer Sascha Weyen, der aber auch sagt: „Das ist mal die Chance für Spieler aus der zweiten Reihe, die im Training auch sehr gute Ansätze zeigen.“

Der SV Budberg spielt um 15 Uhr gegen den SV Walbeck. Trainer Tim Wilke hofft sehnlichst auf den ersten Punktgewinn seit Amtsantritt. Beim 1:3 gegen den SV Sonsbeck II stimmte immerhin die Leistung, doch daheim gegen den Tabellenletzten müssen auch die kostspieligen Fehler abgestellt werden.

Der VfB Homberg II hat um 15.30 den 1. FC Kleve II zu Gast. Niederlagen in allen drei Auswärtsspielen kosteten die Homberger zuletzt einigen Boden in der Tabelle. Doch immerhin wurden die letzten beiden Heimspiele gewonnen.

Bereits am Samstag um 15.15 Uhr treffen der SV Sonsbeck II und Borussia Veen im Aufsteigerduell aufeinander. Während Veen sensationell Tabellendritter ist, kämpft Sonsbeck II gegen den Abstieg. Die Form spricht aber eine andere Sprache. Während Veen zuletzt zweimal nicht gewann, holten sich die Sonsbecker zwei der letzten drei Spiele.

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