Fußball / SV Schwafheim

SV Schwafheim: Süd-Moerser wollen bei „Nordlern“ was holen

Die Schwafheimer (grün) hauen sich, wie hier Yunus Emre Kocaoglu, immer rein. Doch sie stehen zu oft am Ende mit leeren Händen da. Foto:Ulla Michels

Die Schwafheimer (grün) hauen sich, wie hier Yunus Emre Kocaoglu, immer rein. Doch sie stehen zu oft am Ende mit leeren Händen da. Foto:Ulla Michels

Moers.   Fußball-Landesligist SV Schwafheim hat die drittschwächste Abwehr der Liga. Die Spvgg. Sterkrade-Nord ist schlechter – hat aber 17mal getroffen.

Fußball-Landesligist SV Schwafheim (16. Platz, 5:18 Tore, 6 Punkte) hat gemessen an den kassierten Gegentreffern, die drittschwächste Abwehr der Liga. Viktoria Buchholz ist das Schlusslicht mit 25 Toren. Und dazwischen gesellt sich die Spvgg. Sterkrade-Nord (13., 17:20, 6). Dort treten die Schwafheimer am Sonntag, 15 Uhr, an. Wobei die sich das Zahlenwerk des Tabellennachbarn im Vergleich zu den Süd-Moersern völlig anders darstellt, auch wenn die Teams punktgleich dastehen.

Die „Nordler“ haben nämlich bereits 17mal getroffen. Für diesen Tabellenplatz fast unvorstellbar. Schwafheim stellt dagegen mit seinen popeligen fünf Törchen den schwächsten Angriff der Liga. Das sollte sich in Oberhausen tunlichst ändern, wenn die Süd-Moerser nicht im Abstiegssumpf versinken wollen. Der SV Schwafheim steht nämlich weiter auf dem ersten direkten Abstiegsplatz, ist allerdings in Reichweite zu Sterkrade-Nord. Sicher ist, dass sich der Gewinner dieser Partie etwas Luft im stickigen Tabellenkeller verschaffen könnte. Zum kräftigen Durchatmen würde es aber immer noch nicht reichen. Vor allem nicht für die Schwafheimer. Die müssen endlich mal die Tore machen, die sie sich rausspielen. Und hinten den Laden dicht halten.

„Eigenen Fahler abstellen „

„Das stimmt“, sagt Schwafheims Trainer Ralf Gemmer. „Wir müssen zwingend mal unsere eigenen Fahler abstellen und unsere Konzentration während des gesamten Spiels hoch halten. Dann werden wir uns auch mal belohnen.“ Ob es bei der Spvgg. Sterkrade-Nord endlich gelingen wird, bleibt abzuwarten. „Die Truppe hat sich nicht groß verändert, ist aber auch doof gestartet“, weiß Ralf Gemmer. Er hofft, dass beim Gegner nicht gerade am Sonntag der Knoten platzt. Wobei: „Das würde zu unserer Situation passen.“

So fehlen ihm weiter etliche Leistungsträger. Manfred Wranik hat einen Magen-Darm-Infekt, Niklas Eckholz eine Lungenentzündung, Dustin Bougheraba eine Zehenprellung, Danilo Gazija mit Zerrung im rechten Oberschenkel, Jens Dickmann ist vergrippt, und Julian Klingen hat sein Studium in Lippstadt aufgenommen. Beim bisher letzten Heimsieg gegen Viktoria Buchholz hatte Gemmer noch elf Spieler auf der Ersatzbank. Möglicherweise belebt Konkurrenz nicht nur das Geschäft, sondern beflügelt auch.

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