Fußball / Landesliga

SV Schwafheim wartet auf „Schorsch“ Mewes und den SV Hö-Nie

Der SV Schwafheim muss wohl auch gegen Hö.-Nie. auf Kevin Hanebeck (links) verzichten. Hier ist er im Zweikampf mit David Gehle von Hamborn 07. Foto:Ulla Michels

Der SV Schwafheim muss wohl auch gegen Hö.-Nie. auf Kevin Hanebeck (links) verzichten. Hier ist er im Zweikampf mit David Gehle von Hamborn 07. Foto:Ulla Michels

Moers.   Gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter muss sich Fußball-Landesligist SV Schwafheim steigern - vor allem bei der Verwertung seiner Torchancen.

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Es gibt nun nicht mehr all zu viele Teams, die in der Fußball-Landesliga-Tabelle hinter dem SV Schwafheim (16. Platz, 7:25 Tore, 6 Punkte) stehen. Oberliga-Absteiger SV Hönnepel-Niedermörmter (13., 10:11, 9) gehörte bis zum sechsten Spieltag dazu. Am siebten aber war die Mannschaft von Hö.-Nie.-Trainer Georg Mewes punktgleich an den Schwafheimern vorbeigezogen, seit dem vergangenen Wochenende haben sie auch drei Zähler mehr auf der Habenseite als die Süd-Moerser um ihren Coach Ralf Gemmer.

Geht es nach Mewes, soll das gefälligst nicht nur so bleiben, sondern nach dem Sonntagspiel, das um 15.30 Uhr an der Altdorferstraße angepfiffen wird, auf insgesamt sechs Punkte Differenz ansteigen.

Auch die Gäste stehen unter Druck

Doch damit ist Gemmer ganz und gar nicht einverstanden. Auch wenn die Gastgeber gegen den vor Saisonbeginn hochgewetteten Gast eindeutig die schlechteren Karten haben. Der SV Hönnepel-Niedermörmter ist zwar nicht mehr die Mannschaft, die aus finanziellen, infrastrukturellen und vor allem aus verständlichen Gründen 2014 als Oberliga-Meister auf den Aufstieg in die Regionalliga West verzichtet hat. Es ist aber auch nicht mehr das Team, das Anfang der Saison durch überraschende Ergebnisse für eher negative Aufmerksamkeit gesorgt hat. Jedenfalls sind die Gäste vom Aufstiegsplatz richtig weit entfernt. Aber nicht so weit wie der SV Schwafheim. Allerdings ist es für Hö.-Nie. nach unten auch nicht so weit. Und genau das kann der Umstand sein, der den Schwafheimern in die Karten spielen könnte. Die Gäste stehen ebenfalls unter Druck.

„Wir müssen einfach mal endlich unsere Torchancen nutzen“, beschwört Ralf Gemmer sein Team, vor dem Tor mal völlig konsequent zu sein. Der Trainer weiß ganz genau, dass der Ball nicht nur dann zählt, wenn er filmreif oben in den Giebel einschlägt. Er muss lediglich über die Linie. Egal wie.

Vier Tore durch Ahmed Can Simsek

Das weiß natürlich auch Gemmers Gegenüber. Und Georg „Schorsch“ Mewes hat am vorletzten Spieltag zum ersten Mal Ahmed Can Simsek gegen Buchholz ins Rennen geworfen. Der 19-Jährige dankte es ihm bei der 2:3-Schlappe mit zwei Toren. Genau wie bei seinem zweiten Auftritt, beim 3:0-Sieg gegen Repelen. Gemmer ist also gewarnt.

Aber er hat weitere Personalsorgen. „Wir haben noch nicht alle Spieler wieder fit“, sagt der SVS-Coach. „Dustin Bougheraba laboriert immer noch an seiner Zeh-Prellung, Faruk Yildirim hat Grippe und Kevin Hanebeck Knieprobleme.“

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