Fußball / Landesliga

SV Sonsbeck angelt sich Repelens Kapitän Lewis Brempong

Mittelfeldspiele Lewis Brempong (rechts) vom Ligakonkurrenten VfL Repelen schließt sich im Sommer dem SV Sonsbeck an. Foto:Klaus Dieker

Mittelfeldspiele Lewis Brempong (rechts) vom Ligakonkurrenten VfL Repelen schließt sich im Sommer dem SV Sonsbeck an. Foto:Klaus Dieker

Sonsbeck.   Lewis Brempong, Kapitän von Fußball-Landesligist VfL Repelen, wechselt im Sommer zum SV Sonsbeck. Dessen Spiel in „Hö-Nie“ fällt erneut aus.

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Den Rückrunden-Start haben die Landesliga-Fußballer des SV Sonsbeck in den Sand gesetzt. Jan-Paul Hahn, Lukas Vengels und Max Fuchs standen während der 0:2-Pleite gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord auf dem Kunstrasen. Das Trio glaubt aber weiter fest an einen positiven Saisonausklang und sagte in dieser Woche zu, auch in der Spielzeit 2018/19 das SVS-Trikot überstreifen zu wollen. Die Rot-Weißen schweben mehr denn je in Abstiegsgefahr. Das wird sich an diesem Wochenende auch nicht ändern.

Einen möglichen Befreiungsschlag beim SV Hönnepel/Niedermörmter gibt’s heute nicht. Das Kellerduell wurde gestern Mittag abgesagt, weil der Rasen nicht bespielbar sei. Hö./Nie.-Trainer „Schorsch“ Mewes war überhaupt nicht glücklich darüber, dass die Nachholpartie erneut der Witterung zum Opfer fiel.

Schon vier Neue verpflichtet

Heiner Gesthüsen, der kommissarische Fußball-Abteilungsleiter der Sonsbecker, erfuhr auf dem Weg in den Kurzurlaub von der Spielabsage. Zuvor hatte er einen weiteren Neuzugang bekannt gegeben. Die Rot-Weißen sicherten sich die fußballerischen Dienste des Kapitäns vom Meisterschaftskonkurrenten VfL Repelen. Der 25-jährige Lewis Brempong wechselt im Sommer nach Sonsbeck und ist nach Maik Hemmers, Jannis Pütz (beide SV Straelen) und Robin van Radecke (VfL Tönisberg) der vierte Neuzugang für die kommende Spielzeit.

Brempong ist ein Kandidat fürs zentrale Mittelfeld der Sonsbecker. Trainer Thomas von Kuczkowski urteilt: „Lewis ist ein physisch starker Spieler mit viel Dynamik, der auf mehreren Positionen einsetzbar ist.“ Überraschend kam der Wechsel auch für den abgebenden Verein nicht, wie Repelens Trainer Sascha Weyen berichtet: „Es gab erste Kontakte zwischen Lewis und den Sonsbeckern schon im Sommer, da hatte er aber schon bei uns zugesagt. Jetzt hat es sich eben so entwickelt, dass er nach der Saison geht. Auf jeden Fall hat er sich fair verhalten und uns immer informiert, das ist alles in Ordnung so.“ Trotzdem ist Weyen überzeugt davon, dass sein Spielführer alles tun wird, um erneut den Klassenerhalt mit dem VfL perfekt zu machen: „Lewis wird sich bei uns noch voll reinknien, wie er es immer getan hat. Ob er sich sportlich dann verbessert, steht aktuell ja noch nicht fest. Aber ich wünsche ihm auch in Sonsbeck viel Erfolg.“

Der Sonsbecker Coach wäre heute gerne in Kalkar mit seiner Truppe aufgelaufen: „Wir hatten richtig Bock.“ Felix Terlinden hätte allerdings zuschauen müssen. Er war am vergangenen Sonntag mit Rot vom Platz geflogen und hat eine Sperre von vier Spielen aufgebrummt bekommen. Sebastian Leurs’ Sperre ist dagegen abgelaufen.

Mewes zeigt sich verärgert

Mit der Stadt Kalkar hatte der SV Hö./Nie. gestern den Platz besichtigt und sich aufgrund der Härte des Bodens für die Absage entschieden. Als Mewes davon erfuhr, tobte er: „Es gab in der Winterpause ausreichend Gelegenheit, den Platz zu walzen, aber er ist immer noch uneben ohne Ende. Ich bin total verärgert. Wir sind im Abstiegskampf und müssen das Spiel jetzt wohl an einem Mittwoch nachholen, was für einige Spieler aufgrund ihrer Arbeit schwierig ist.“ Der Vereinsvorsitzende Heinz-Josef Janssen sieht die Sache anders: „Der Platz ist durch die Kälte knüppelhart – auch in ebenem Zustand wäre es zu gefährlich, darauf zu spielen.“ Dass der Rasen in der Winterpause nicht mit einer Walze geebnet worden ist, sei auch der Witterung geschuldet: Es habe in der spielfreien Zeit keine Gelegenheit gegeben, bei der die Walze den Platz nicht zu sehr beschädigt hätte.

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