Fußball / Landesliga

SV Sonsbeck spürt den Atem der Verfolger im Abstiegskampf

Sascha Tenbruck (rechts) muss mit dem SVS nach Rhede. Foto:Norbert Prümen (nop)

Sascha Tenbruck (rechts) muss mit dem SVS nach Rhede. Foto:Norbert Prümen (nop)

Sonsbeck.   Nur drei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz rangiert der SV Sonsbeck in der Fußball-Landesliga. Am Sonntag muss das Team zum VfL Rhede.

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Die Abstiegsangst geht beim SV Sonsbeck noch nicht um. Das könnte sich aber am Sonntag ändern, wenn das Landesliga-Spiel gegen den Mitkonkurrenten VfL Rhede verloren gehen sollte. Die Rot-Weißen haben 28, die Hausherren als Tabellenzwölfter 29 Punkte. Die Konkurrenz dahinter schläft nicht. Der SV Hönnepel/Niedermörmter (26) ist dem SVS auf die Pelle gerückt. Hamborn 07 sowie der Drittletzte VfL Repelen (beide 25) liegen in Sichtweite. „Ich habe nie gesagt, dass wir schon aus der Gefahrenzone sind. Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns und die Rheder“, sagt Trainer Thomas von Kuczkowski.

Für die Hausherren, die gut in die Saison gestartet waren, ging’s stetig bergab. Zu Hause ist der VfL keine Macht. Mit zwölf Punkten aus zwölf Partien liegt das Team auf dem letzten Rang der Heimtabelle. Die Sonsbecker haben derweil ein Offensivproblem. Beim SVS läuft es nach vorne nicht rund. So passt es von Kuczkowski überhaupt nicht, dass er in Rhede auf Max Fuchs verzichten muss. Der Stürmer sei „im Moment gut drauf“. Fuchs hatte beim 2:0-Kreispokal-Erfolg in Meerfeld die Gelb-Rote Karte gesehen. Der Referee verwies Fuchs wegen einer verbalen Entgleisung des Feldes. Der Unparteiische schickte zudem von Kuczkowski hinter die Bande. Der Schiri-Assistent fühlte sich auf den Schlips getreten. 100 Euro Ordnungsgeld muss der Trainer deshalb zahlen.

Terlinden darf erst im Finale wieder ran

„Das Pokalspiel müssen wir ganz schnell abhaken, noch enger zusammenrücken und uns nur auf das Duell in Rhede fokussieren.“ Neben Fuchs fallen die verletzten Dennis Schmitz und Jonas Gerritzen weiter aus. Rot-Sünder Felix Terlinden darf erst am 10. Mai im Kreispokal-Finale wieder mitmischen. Der SVS-Coach hegt etwas Hoffnung, dass Kai Schmidt sowie Niklas Maas morgen im Kader stehen. Beide drehten in Meerfeld ihre Laufrunden und unterzogen sich gestern im Abschlusstraining einem Härtetest. „Sie wollten schon eher zurück auf den Platz“, weiß von Kuczkowski.

Ein „Dreier“ in Rhede wäre enorm wichtig. Stand jetzt steigen die drei am schlechtesten platzierten Mannschaften der beiden Gruppen direkt ab. Die 15. der beiden Abschlusstabellen konkurrieren mit den Vize-Meistern der sechs Bezirksligen in vier ausgelosten Paarungen (Hin- und Rückspiel) um vier freie Landesliga-Plätze.

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