Fußball / Fichte Lintfort

Sven Schützek setzt in Lintfort auf die Qualität im Team

Kevin Dyka (links) trifft mit Fichte Lintfort auf Duisburger 1900.Foto:Norbert Prümen

Kevin Dyka (links) trifft mit Fichte Lintfort auf Duisburger 1900.Foto:Norbert Prümen

Kamp-Lintfort.   Gleich die Saison eröffnen darf der TuS Fichte Lintfort in der Fußball-Landesliga. Der Aufsteiger hat zum Auftakt den Duisburger SV 1900 zu Gast.

Gleich die Saison eröffnen darf heute Fichte Lintfort in der Fußball-Landesliga. Der Aufsteiger hat um 20 Uhr den Duisburger SV 1900 zu Gast. Fichte-Trainer Sven Schützek hat viel Respekt vor dem „Prototypen des Landesligisten“. Dennoch visieren die Lintforter zum Start gleich ein Erfolgserlebnis an.

Es ist in mancher Hinsicht ein Duell der Gegensätze. 13 Spielzeiten am Stück ist der Gast aus Duisburg nun in der Landesliga vertreten. Die meisten davon im gesicherten Mittelfeld. Dem gegenüber steht Aufsteiger Fichte Lintfort. „Das ist für mich so der Prototyp des Landesligisten“, sagt deshalb Fichte-Trainer Sven Schützek über den Gegner. 1900 sei „ganz unangenehm zu spielen“.

Vor allem vor der sportlichen Führung zieht Schützek den Hut. „Ralf und Jörg Kessen haben einen riesengroßen Erfahrungsschatz und leisten überragende Arbeit, davor habe ich Riesenrespekt“, so der Lintforter Trainer über die beiden Brüder Trainer Jörg und den Sportlichen Leiter Ralf. Schützek weiß: „Sie müssen immer wieder einen Neuaufbau machen und bekommen immer wieder eine gute Truppe zusammen und halten souverän die Klasse.“

Doch bei allem Respekt haben die Lintforter nichts zu verschenken. „Wir haben unser erstes Heimspiel und wollen richtig was abfackeln“, kündigt der Trainer an und erklärt: „Wir wollen mutig sein und die Euphorie vom Aufstieg mitnehmen.“ Damit das gelingt möchten er und seine Mannschaft „zumindest einen Punkt behalten“.

Leslie Rume fällt noch aus

Nicht mithelfen kann dabei Abwehrchef Leslie Rume, der sich noch von einer Leisten-Operation erholt. Außerdem muss Schützek auf Tim Konrad und Alen Brajic verzichten, die im Urlaub sind, doch der Trainer sagt: „Der Kader ist groß und breit genug.“

Auf die eigene Stärke möchten sich die Lintfort auch in Sachen Taktik besinnen. „Wir ändern nicht alles im Vergleich zur Bezirksliga und stellen uns auf einmal hinten rein“, sagt der Trainer und vermutet: „Das können wir auch gar nicht.“ Stattdessen möchte Fichte die fußballerische und offensive Qualität der Vorsaison beibehalten. „Wir müssen unser Ding machen“, lautet Schützeks Forderung, denn er ist sich sicher: „Wenn wir unser Spiel spielen, haben wir auch Qualität.“

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