Volleyball / 2. Bundesliga

Tabellenführer Mitteldeutschland zu stark für den Moerser SC

Die Moerser Annahme war zu schlecht, und beim Konter von Mitteldeutschland geht Jonas Hoppe (rechts) lieber in Deckung.

Die Moerser Annahme war zu schlecht, und beim Konter von Mitteldeutschland geht Jonas Hoppe (rechts) lieber in Deckung.

Foto: Juergen Sabarz

Moers.  Volleyball-Zweitligist Moerser SC hat sich beim Spitzenreiter CV Mitteldeutschland was ausgerechnet. Daraus wird nichts. Moers verliert mit 0:3.

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Das war ein echter Dämpfer für den Moerser SC: Am Samstagabend verloren die Volleyballer das Spitzenspiel der 2. Bundesliga Nord bei Tabellenführer CV Mitteldeutschland mit 0:3 (22:25, 29:31, 17:25). Doch so eindeutig wie das Ergebnis es erahnen lässt, lief das Spiel nicht. Insbesondere der lange zweite Satz erwies als Knackpunkt – allerdings mit dem besseren Ende für die Gastgeber.

„Wir haben kein so schlechtes Spiel gemacht und nicht verdient, mit 0:3 zu verlieren“, bilanzierte MSC-Trainer Hendrik Rieskamp nach der Partie. „Insgesamt waren es aber zu viele Fehler, unser Aufschlag zudem nicht gut. Block und Abwehr waren dagegen gut. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft daraus lernen, wie man künftig in solche Spiele geht und sie dann gewinnt“, will der Trainer seine Lehren daraus ziehen.

Der MSC startete im ersten Durchgang schwach ins Spiel und lag früh hinten (2:6), kämpfte sich aber zurück (7:7). Moers hielt mit, jedoch erspielten sich die Mitteldeutschen anschließend wieder einen vorentscheidenden Vorsprung (9:13, 18:23). Bis auf zwei Punkte kam der Sportclub noch heran, unglücklich war dann jedoch der Aufschlagfehler zum Satzverlust auf Seiten der „Adler“.

In Satz zwei schien sich das Blatt zu wenden. Nach engem Start war der MSC aktiver und setzte sich mit mehreren guten Aktionen durch und den Gegner unter Druck. Die Folge: sechs Punkte Vorsprung (16:10). Doch CVM ließ sich davon nicht beirren und schaffte kurz vor Ende den Ausgleich, auch unter Mithilfe der Gäste (23:23). Dann folgt ein Drama: Ganze fünf Satzbälle vergab der Sportclub, zwischendurch durften auch die Mitteldeutschen mal ihr Glück versuchen, scheitern aber ebenfalls. Mit drei Punkten in Folge holte der CVM dann doch die 2:0-Satzführung. „Den Durchgang müssen wir holen, keine Frage. Aber nicht erst durch die Satzbälle, sondern mit dem Vorsprung im Rücken“, sagte Coach Rieskamp.

Satz drei began noch ausgeglichen (6:6), doch den Gästen war anzumerken, dass nach der großen Chance zuvor die Köpfe ein wenig herunterhingen. Es folgten erneut mehrere Fehler, die „Adler“ befanden sich im Sinkflug. Nun hatte CVM plötzlich sechs Punkte Vorsprung und brachte den Durchgang letztlich ungefährdet über die Runden.

„Über den dritten Satz brauchen wir nicht reden, das war ein Rückfall in alte Zeiten“, resümierte Rieskamp. „Wir müssen nun unseren Mund abputzen und weitermachen. Unter der Woche steht wieder Arbeit auf dem Programm.“ Die Chance zur schnellen Wiedergutmachung bietet sich bereits am kommenden Samstag, wenn der MSC im Enni-Sportpark-Rheinkamp um 19.30 Uhr den FC Schüttorf empfängt.

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