Fußball / SV Scherpenberg

„Taktischer Plan B“ bleibt beim SV Scherpenberg geheim

Mit diesem Kader startet der SV Scherpenberg in seine zweite Landesliga-Saison: (hinten von links) Nico Frömmgen, Deniz Günes, Almir Sogolj, Fatih Alaz, Daniel Vogel, Torwart-Trainer Jan Duifhuis, Emre Terzi; (Mitte von links) Co-Trainer Michel Laskowski, Trainer Sezgin Demirci, Lucas Borstelmann, Pascal Schmidt, Tobias Prigge, Yasin Duman, Ozan Sengül, Yasar Emin Uzun, Betreuerin Sabine Reichelt; (vorne von links) Emre Sendag, Pa-Tumani Tamba, Oktay Bülbül, Kwame Amponsah, Ahmed Annachat, El Houcine Bougjdi. Es fehlen Trainer Ercan Sendag, Enes Balci und Maximilan Stellmach. Foto:Ulla Michels

Mit diesem Kader startet der SV Scherpenberg in seine zweite Landesliga-Saison: (hinten von links) Nico Frömmgen, Deniz Günes, Almir Sogolj, Fatih Alaz, Daniel Vogel, Torwart-Trainer Jan Duifhuis, Emre Terzi; (Mitte von links) Co-Trainer Michel Laskowski, Trainer Sezgin Demirci, Lucas Borstelmann, Pascal Schmidt, Tobias Prigge, Yasin Duman, Ozan Sengül, Yasar Emin Uzun, Betreuerin Sabine Reichelt; (vorne von links) Emre Sendag, Pa-Tumani Tamba, Oktay Bülbül, Kwame Amponsah, Ahmed Annachat, El Houcine Bougjdi. Es fehlen Trainer Ercan Sendag, Enes Balci und Maximilan Stellmach. Foto:Ulla Michels

Moers.   Viel Arbeit liegt hinter Sezgin Demirci und Ercan Sendag. Das Trainerduo vom Fußball-Landesligisten SV Scherpenberg hatte alle Hände voll zu tun.

Viel Arbeit liegt seit dem Frühjahr hinter Sezgin Demirci und Ercan Sendag. Das Trainerduo des SV Scherpenberg musste nach dem Rücktritt von Kay Bartkowiak nicht nur die vergangene Spielzeit in der Fußball-Landesliga zu Ende führen, sondern gleichzeitig einen neuen Kader für neue Saison aufstellen. „Mit einem immer kleiner werdenden Team haben wir es noch geschafft, Vierter zu werden“, erinnert sich Demirci. „Das war nicht immer leicht, aber der enorme Willen der Spieler hat auch uns Trainer motiviert. So können wir am Ende sagen, dass es eine schwierige, aber auch gute Spielzeit war.“

Zum Ziel hatte sich das Trainerduo gesetzt, den Kern der bisherigen Mannschaft aus erfahrenen Spielern mit jungen Talenten zu verstärken, die sich beim SVS weiter entwickeln sollen. Dabei gelang es laut Demirci, beinahe alle Vorstellungen umzusetzen. Einzig einen gelernten Linksaußen würde sich der Coach noch wünschen: „Wir sind zwar flexibel und haben einige Leute, die dort auch spielen können, aber keinen wirklichen Spezialisten für diese Position“, erklärt der Trainer.

Das 4-2-3-1-System perfektionieren

Er blickt auf eine gelungene Vorbereitungsphase zurück: „Wir haben anfangs viel ausprobiert und uns dann immer weiter gesteigert. Insgesamt war es top. Jetzt geht es darum, unser 4-2-3-1-System zu perfektionieren. Darüber hinaus haben wir auch einen taktischen Plan B, aber den behalten wir erstmal für uns.“

Auf jeden Fall wollen die Scherpenberger auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg wieder auf den Plätzen eins bis fünf mitmischen – und das mit einer offensiven Gangart. „Wir halten im Trainerteam nichts davon, sich hinten reinzustellen. Wir wünschen uns vielmehr einen attraktiven und erfolgreichen Fußball. Gleichzeitig müssen wir gegen defensive Teams aber geduldiger sein als in der Vorsaison“, erwarten Demirci und Sendag eine Weiterentwicklung ihres Teams.

Am Sonntag um 15 Uhr startet der SVS beim SV Burgaltendorf in die Meisterschaft. Der Vorjahres-Zehnte aus Essen verfügt über ein eingespieltes Team mit nur vier Neuzugängen und gilt als unbequemer Gegner. „Auch wenn wir in einem hitzigen Umfeld auf ein kompaktes Team treffen: Die Mannschaft hat ihre Vorgaben und soll ihr eigenes Spiel machen. Burgaltendorf wird unsere Gegenwehr zu spüren bekommen, und wir wollen dort etwas mitnehmen“, gibt Demirci die Richtung für einen erfolgreichen Auftakt vor. Die „Generalprobe“ ist gelungen, denn im Kreispokal setzte sich der SVS mit 6:2 beim SV Büderich durch. Aus diesem Spiel trug Neuzugang Enes Balci allerdings eine Knöchelverletzung davon. Sein Einsatz in Essen ist fraglich. Zudem fehlen Pascal Schmidt (Urlaub), Ozan Sengül (Trainingsrückstand) und Oktay Bülbül, der noch auf seine Spielgenehmigung wartet.

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