Damen-Tennis / Niederrheinliga

TC Sportpark Asberg steckt im Abstiegskampf

Konnte für Asberg leider nicht punkten: Lani Tümmers. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Konnte für Asberg leider nicht punkten: Lani Tümmers. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Moers.   Im Kampf um den Klassenerhalt in der Tennis-Niederrheinliga haben die Moerser Damen des TC Sportpark Asberg einen weiteren Rückschlag erlitten.

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Tennis-Niederrheinliga haben die Damen des TC Sportpark Asberg einen weiteren Rückschlag erlitten. Sie verloren auch das Duell der bis dahin sieglosen Teams beim Rochusclub Düsseldorf mit 3:6 und bleiben so auf dem letzten Tabellenplatz hängen.

Auch in der Landeshauptstadt hatten die Gäste aus Moers mit personellen Problemen zu kämpfen.

Personelle Probleme

Myrthe Mooi und Zita Engbroks standen nicht zur Verfügung, und Ajla Efendic kam zwar mit nach Düsseldorf, konnte wegen einer Erkrankung aber nicht antreten. So gingen zwei Punkte kampflos an die Gastgeberinnen.

Immerhin: das „obere Drittel“ konnte Asberg für sich entscheiden, weil Britt Schreuder und Daphne van de Heuwel ihre Einzel an den Positionen eins und zwei jeweils in zwei glatten Sätzen gewannen. „Das war richtig gut“, lobte Asbergs Sportwart Dietmar Hirschel. Es reichte aber nicht, weil Mareike Rohrbach, Lani Tümmers und Caroline Langerbein nicht nachlegen konnten. „Mareike hat auch stark gespielt, ihre Gegnerin Ksenia Pronina passte aber nicht wirklich zu ihr“, berichtete Hirschel. Zudem sei Caroline Langerbein nach gerade erst auskurierter Krankheit nicht in Topform gewesen.

Im Doppel holten Schreuder/van de Heuwel den dritten Punkt und bestätigten damit die guten Eindrücke aus den Einzeln, zu mehr reichte es für Asberg aber nicht mehr.

„Es kommt in diesem Jahr knüppeldick, schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden“, haderte Dietmar Hirschel mit der Personalknappheit beim TC Sportpark Asberg, die noch dadurch verstärkt wird, dass die „Reserve“ stets zeitgleich spielen muss. „Die Luft im Tabellenkeller wird immer dünner, aber vielleicht gelingt uns ja noch eine Aufholjagd. Wir werden jedenfalls weiter kämpfen“, blickte Hirschel schon auf die verbleibenden vier Aufgaben.

Ergebnisse: Nina-Isabella Scholten – Britt Schreuder 2:6, 1:6; Vanessa Paffrath – Daphne van de Heuwel 1:6, 1:6; Ksenia Pronina – Mareike Rohrbach 6:3, 6:2; Gabriela van de Graaf – Lani Tümmers 6:1, 6:0; Annemarie Lazar – Caroline Langerbein 6:3, 6:3; Estelle Eberlein – Ajla Efendic 6:0, 6:0 (kampflos); Scholten/van de Graaf – Schreuder/van de Heuwel 4:6, 1:6; Pronina/Lazar – Rohrbach/Tümmers 6:2, 6:2; Leonie Athanasiadis/Estelle Eberlein – Langerbein/Efendic 6:0, 6:0 (kampflos).

Am kommenden Samstag, 25. Juni, sind die Asberger Damen erneut auswärts gefordert. Und es wird nicht leichter. Denn um 13 Uhr schlagen sie dann beim Gladbacher HTC auf, der nach drei Siegen aus drei Spielen Tabellenführer ist.

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