Basketball / BG Lintfort

Tobias Liebke: „Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen“

Auch Till Achtermeier, der bei der knappen Niederlage gegen SW Baskets Wuppertal aus privaten Gründen passen musste, steht der BG Lintfort gegen den Tabellenletzten wieder zur Verfügung. BGL-Trainer Tobias Liebke kann aus dem Vollen schöpfen.

Auch Till Achtermeier, der bei der knappen Niederlage gegen SW Baskets Wuppertal aus privaten Gründen passen musste, steht der BG Lintfort gegen den Tabellenletzten wieder zur Verfügung. BGL-Trainer Tobias Liebke kann aus dem Vollen schöpfen.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Absteiger BG Lintfort wartet in der 2. Basketball-Regionalliga am achten Spieltag auf den dritten Sieg. Jetzt kommt das Schlusslicht Barmer TV.

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Erstregionalliga-Absteiger BG Lintfort kämpft immer noch in der 2. Regionalliga um einen gesicherten Anschluss ans Mittelfeld. Es ist eben kein Selbstläufer, dass ein Absteiger in der nächst tieferen Spielklasse automatisch im Aufstiegsrennen ganz vorne wird mitmischen können. Wenn dann noch Pech dazukommt, ist es nicht verwunderlich, dass nach sieben Spieltagen lediglich zwei Siege auf der Habenseite stehen und der viertletzte Ligaplatz während der Totensonntag-Pause die tabellarische Heimat der Kamp-Lintforter Mannschaft um Trainer Tobias Liebke war.

Diese ernüchternde Bilanz soll am Samstag, 20 Uhr, in der heimischen Glückauf-Halle allerdings aufpoliert werden, wenn sich das Tabellenschlusslicht Barmer TV bei der BGL präsentiert.

Und da wird auch niemand bei den Gastgebern einen schnöden Gedanken daran verschwenden, dass sie zuletzt trotz toller Leistung bei den Südwest Baskets bereits gegen eine Wuppertaler Mannschaft verloren haben. Oder daran, dass Barmen zeitgleich lediglich mit 15 Punkten gegen den Tabellenführer Adler Union unterlegen waren. Doch Tobias Liebke wäre nicht der BGL-Trainer, wenn er das nicht richtig einordnen könne.

Selbstvertrauen aneignen

„Wir dürfen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern mit vollem Ernst an die Sache herangehen“, fordert der Coach deshalb auch seine Mannschaft auf, hellwach zu sein. „Außerdem können wir die Partie nutzen, uns wieder ein wenig Selbstvertrauen anzueignen, denn die kommenden Aufgaben werden nicht leichter“, sieht Liebke aber auch sein Team im Vorteil.

Doch Selbstvertrauen gegen das Schlusslicht gibt es nur durch einen Sieg. Wobei die BGL allerdings schon deshalb im Vorteil ist, weil sie Barmen an der Moerser Straße empfangen. Mit den eigenen Anhängern im Nacken. So soll der dritte Saisonsieg eingefahren, der Blick wieder nach oben gerichtet und die Negativserie zuletzt gestoppt werden. Drei durchaus umsetzbare Ziele.

Das Wenige, was bei den knappen Niederlagen fehlte, hat Tobias Liebke ausgemacht: „Wir haben zuletzt zu oft die Ruhe verloren, die uns zu Spielbeginn immer auszeichnet. Dann treffen wir falsche Entscheidungen, die Konzentration beim Wurf leidet, in der Defensive fehlen immer ein paar Zentimeter. Wir müssen einfach mit dem Kopf bei der Sache bleiben und auf unsere Stärken vertrauen.“ Das konnte er während der kleinen Spielpause dem gesamten Kader vermitteln. Denn alle Spieler sind beschwerdefrei an Bord.

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BGL II erwartet in der Oberliga nach der knappen Niederlage beim Tabellenzweiten TV Jahn Königshardt den Liga-Vierten TuS Hilden. Der will den Anschluss an die Spitze nicht verlieren. Doch BGL-Coach Marcel Kower ist zuversichtlich: „Der Trend hat deutlich nach oben gezeigt.“

BGL III erwartet in der Landesliga die Zweitvertretung des Barmer TV und wollen sich vom Tabellenkeller absetzen.

Die BGL-Bezirksliga-Damen möchten mit einem Sieg über den VfL Merkur Kleve die jüngste Negativserie beenden.

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