Handball / 2. Liga

Trierer „Miezen“ trumpfen beim 34:26 in Kamp-Lintfort auf

Spielmacherin Eefje Huijsmans (mit Ball) warf gegen die Miezen aus Trier immerhin fünf Tore. Foto:Christoph Karl Banski

Spielmacherin Eefje Huijsmans (mit Ball) warf gegen die Miezen aus Trier immerhin fünf Tore. Foto:Christoph Karl Banski

Kamp-Lintfort.   Wie erwartet war die DJK Trier eine Nummer zu groß für Damenhandball-Zweitligist TuS Lintfort. Gegen das Spitzenteam gab es eine Heimniederlage.

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Diese Niederlage ist kein Beinbruch, weil sie eigentlich erwartet wurde. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort mussten sich in der gut besuchten heimischen Eyller-Sporthalle dem Favoriten DJK/MJC Trier mit 26:34 (13:16) geschlagen geben. Die Leistungsschere ging zu deutlich auseinander: Lintfort möchte bekanntlich nur die Klasse halten, die Trierer „Miezen“ sind dagegen heiß auf Aufstiegsrang zwei.

Lintfort kam schwer ins Spiel. Insbesondere der Auftritt in der Deckung „krankte“. Keine Spielerin erreichte Normalform, das so dringend benötigte Kollektiv stach nicht. Darunter litt auch das Zusammenspiel mit den Torhüterinnen. Zudem fehlten mit Angelika Bensch und Lena Feldstedt zwei wichtige Alternativen aus gesundheitlichen Gründen.

Guter Angriff

Lintfort kassierte zu viele einfache Tore. Trier agierte cleverer, warf allein durch Rückraumspielerin Lindsey Houben acht einfache Tore in Hälfte eins. Zum Glück aus Lintforter Sicht war das eigene Angriffsspiel zum Großteil in Ordnung. Die TuS-Spielerinnen konnten in diesem Mannschaftsteil den Spannungsbogen aufrecht halten und erzielten wichtige Tore. Lintfort lief zwar die meiste Zeit Rückständen hinterher, doch das Team ließ sich nicht abschütteln und bewies Moral.

Die Gastgeberinnen kamen hoch motiviert aus der Kabine zurück aufs Parkett, erwischten einen ansprechenden Start in Durchgang zwei (18:20).

Geschickte Pässe auf die Kreisläuferin

Aber die Leistung ebbte immer mehr ab. Die weiterhin clever und effizient agierenden Triererinnen deckten die TuS-Deckungsdefizite schonungslos auf. Die „Miezen“ ließen den Ball mit Bedacht durch die eigenen Reihen laufen und fanden immer wieder mit einem geschickten Pass ihre frei stehende Kreisläuferin.

Lintfort machte in der Schlussphase vieles falsch, nahm sich vor allem zu oft den unvorbereiteten Wurf. Trier hatte nun leichtes Spiel und zeigte dem TuS Lintfort klar die Grenzen auf.

„Es war zu wenig, was meine Mannschaft angeboten hat“, ärgerte sich TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Uns fehlte die Präsenz in der Deckung sowie in einigen Phasen die Leidenschaft.“

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