Handball / Landesliga

TuS Lintfort bekommt gegen Bottrop das Nervenflattern

War restlos bedient: Andreas Michalak, Trainer vom TuS Lintfort.

War restlos bedient: Andreas Michalak, Trainer vom TuS Lintfort.

Foto: Heiko Kempken / Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Handball-Landesligist TV Schwafheim hat gegen Korschenbroich II seine Favoritenrolle bestätigt. Doch TuS Lintfort schluckt eine bittere Pille.

Handball-Landesligist TV Schwafheim wurde mit dem deutlichen 32:19-Erfolg über den TV Korschenbroich II seiner Favoritenstellung gerecht.

Gruppe 1: TV Korschenbroich II - TV Schwafheim 19:32 (10:19). Die Gäste legten den Grundstock des Erfolges mit einer konzentrierten Leistung in Abschnitt eins. Die Deckung stand gut gestaffelt, trotz der Ausfälle von Pascal Prchala und Mike Balzen. Im Angriff lief der Ball schnell und sicher. Neuzugang Hennig Tervoort war umgehend ins Spielgeschehen eingebunden, überzeugte mit seiner Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss. Aufgrund diesen souveränen Auftritts, war die Messe schon vor dem Seitenwechsel gelesen. Schwafheim dominierte die Partie auch in den zweiten 30 Minuten, blieb immer aufmerksam ohne jedoch seine Grenzen auszuloten. „Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen“, so TVS-Trainer Peter Wiedemann kurz und knapp.

TVS: Henning Tervoort 9, Helge Tervoort 7, Wiedemann 5/1, Gardijan 3, Rawanbachsch 2, Engels 2, Knapinski 1, Bünten 1, Milewski 1, Skelnik 1.

Gruppe 3: TuS Lintfort - SC Bottrop 24:25 (12:10). Lintfort musste eine ganz bittere Pille schlucken. Die Mannschaft zeigte eine eigentlich solide Vorstellung, führte schon mit 21:15 und 24:20 und hätte die Partie nie und nimmer verlieren dürfen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Die TuS-Spieler wurden in der Schlussphase völlig unnötig hektisch, verwarfen beste Torchancen – unter anderem zwei Strafwürfe – und verloren daraufhin die Nerven. Die Begegnung lief nun völlig aus den Fugen. Lintfort wirkte hilflos und musste mit zusehen, wie Bottrop eine verlorene Begegnung noch umdrehte. „Wir müssen uns nicht wundern, dass wir mit leeren Händen dastehen“, ärgerte sich TuS-Coach Andreas Michalak. „Wir haben vergessen, den Sack frühzeitig zuzubinden. Am Ende lief vieles kopflos aus dem Ruder.“

TuS: Schmitz 10/1, König 7/1, Alberimawi 3, Stenger 2, Schlieper 2.

HSG Hiesfeld/Aldenrade II - TV Issum 25:26 (14:12). Aus Issumer Sicht war diese Niederlage total unnötig. Die Mannschaft ging mit ihren zahlreichen Chancen über die komplette Spielzeit viel zu fahrlässig um. Der Ball lief eigentlich noch schnell und ordentlich durch die eigenen Reihen, so dass sich im HSG-Deckungsverband immer wieder Lücken auftaten. Aber die Trefferquote blieb halt überschaubar. Das Team verwarf unter anderem drei Siebenmeter. Die Partie verlief daher stets ausgeglichen und spannend. „Ein Remis wäre wohl das gerechte Ergebnis gewesen“, sagte TVI-Trainern Oliver Cesa. „Doch unsere Trefferausbeute war in Summe einfach zu schlecht.

TVI: Höhner 9, Kaub 7/1, Schmetter 4, Krahl 2/1, Zell 1, Klaumann 1, Teuwsen 1.

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