Frauen-Handball: 3. Liga

TuS Lintfort benötigt mehr Stabilität

Spielt bislang eine gute Saison:  TuS-Linksaußen Eva Legermann (Bildmitte).

Foto: Markus Joosten

Spielt bislang eine gute Saison: TuS-Linksaußen Eva Legermann (Bildmitte). Foto: Markus Joosten

Kamp-Lintfort.   Drittligist ist nach dem guten Start mit 6:0 Punkten Tabellenführer und will diese mit einem Sieg bei Bayer Leverkusen II festigen.

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Eigentlich sollte es wenig zu meckern geben: Die Weste ist nach drei Spielen immer noch blütenweiß, das Torepolster richtig üppig angewachsen – die Konkurrenz war in letzter Konsequenz chancenlos. Aber dennoch: Im Lager des Frauenhandball-Drittligisten TuS Lintfort ist man ein wenig verschnupft. Die erbrachten Leistungen regten nicht gerade zu Luftsprüngen an. Es gab zu wenig Konstanz, Esprit und Emotionen gegen Gegner mit überschaubarem Format. Beim TuS Lintfort erhofft man sich nun beim Auswärtsspiel gegen Bayer Leverkusen II eine Steigerung. Die Partie wird Samstag, um 18 Uhr, angepfiffen.

„Wir haben zwar 6:0 Punkte auf unserem Konto, können aber auf die erbrachten Leistungen nicht stolz sein, weil die gebotene Qualität nicht unseren eigenen Ansprüchen entsprochen hat“, sagt TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein.

Zunächst hoch motiviert

Lintfort fehlt die Stabilität über einen längeren Zeitraum. So beispielsweise beim Deckungsauftritt unlängst gegen Blomberg. Das Team trat zunächst hoch motiviert, mit kämpferischen Eigenschaften in Erscheinung, leistete eine ordentliche Arbeit, mit guten Blockqualitäten. Es passte – auch ohne einige Stammkräfte. Was jedoch zusehends verloren ging, war die Einstellung. Die Spielerinnen schalteten in ihrem Bestreben, vor allem in Hälfte zwei, gleich einige Prozentpunkte herunter und ließen die gegnerischen Mannschaften unnötig gewähren.

Jetzt mit Leverkusen wartet ein schwerer Gegner. Das Team verfügt über klare Strukturen und über zahlreiche junge, gut geschulte Spielerinnen. Bayer kann während der gesamten Spielzeit ein ordentliches Tempo entwickeln. Doch es gibt auch die Leistungsschwankungen, weshalb der Verein mit nur 4:4-Punkten (ein Spiel bereits mehr absolviert) in die Meisterschaft gestartet ist.

„Ich rechne mit einem hart umkämpften Match“, ergänzt Bettina Grenz-Klein. „Meine Mannschaft sollte im Angriff mehr den Konzepten vertrauen als den Einzelaktionen.“

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