TuS Lintfort ist beim Spitzenreiter chancenlos

Kamp-Lintfort.   Keine Überraschung, keine Punkte. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort unterlagen am Samstagabend erwartungsgemäß beim souveränen Tabellenführer HSG Bensheim-Auerbach mit 19:29 (8:11). Der TuS Lintfort kassierte mittlerweile seine fünfte Niederlage in Serie und bleibt daher auf einem Abstiegsplatz kleben.

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Keine Überraschung, keine Punkte. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort unterlagen am Samstagabend erwartungsgemäß beim souveränen Tabellenführer HSG Bensheim-Auerbach mit 19:29 (8:11). Der TuS Lintfort kassierte mittlerweile seine fünfte Niederlage in Serie und bleibt daher auf einem Abstiegsplatz kleben.

Die Gäste vom linken Niederrhein mussten vor dem Spiel kurzfristig einen schmerzhaften Ausfall hinnehmen: Spielmacherin Eefje Huijsmans konnte ihrer Mannschaft aufgrund einer Wadenzerrung nicht helfen. Und Bensheim-Auerbach demonstrierte von Beginn an seine Stärke. Die Übermannschaft profitierte von ihrer immensen Qualität, baute umgehend großen Druck auf. Lintfort wurde schlichtweg überrannt. Die überaus deutlichen Zwischenergebnisse (1:6/3:11) entstanden aber auch, weil die TuS-Spielerinnen beste Einwurfmöglichkeiten ungenutzt ließen. Zu allem Übel fiel in dieser Phase Tatjana van den Broek mit einer Nackenverspannung aus, konnte nicht weiterspielen.

Besser in Tritt

Bensheim wechselte aufgrund seiner Überlegenheit früh sein Personal, und Lintfort kam in Folge dessen besser in Tritt. Die TuS-Spielerinnen zeigten nun Moral sowie eine andere Körpersprache. Loes Vandewal und Kyra Taxeira da Silva organisierten die Deckung gut. Das Team schöpfte sichtlich Mut und konnte die Partie bis zum Pausenpfiff in einen ansehnlichen Rahmen lenken. Die Gastgeberinnen schickten mit dem Anpfiff der zweiten Hälfte wieder ihre „erste Reihe“ aufs Parkett. Der Tabellenführer übernahm sofort wieder die Initiative, hatte alles im Griff. Lintfort entwickelte oftmals zu wenig Torgefahr, und die wenigen Chancen wurden nicht konsequent genug genutzt. Alles, was die Mannschaft in die Waagschale werfen konnte, war das kämpferische Element.

„Gute Ansätze“

„Die Ausfälle von Tatjana van den Broek und Eefje Huijsmans haben uns arg geschwächt“, sagte TuS-Trainerin Bettina Grenz nach Spielschluss. „Aber die gesamte restliche Truppe hat sich meiner Meinung nach wacker geschlagen. Ich hätte mir natürlich ein paar Fehler weniger gewünscht. Aber man muss hier, bei der besten Mannschaft der Liga, auch ein gewisses Risiko eingehen. Nochmals: Ich fand den Auftritt meiner Mädels gar nicht so schlecht. Es waren phasenweise gute Ansätze zu sehen.“

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