Frauen-Handball / 3. Liga

TuS Lintfort kassiert die erste Saison-Niederlage

Loes Vandewal (mit Ball) musste mit dem TuS Lintfort bei der

Foto: Arnulf Stoffel

Loes Vandewal (mit Ball) musste mit dem TuS Lintfort bei der Foto: Arnulf Stoffel

Kamp-Lintfort.  Es musste ja mal passieren: Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort unterlagen gestern Nachmittag nach dürftiger Vorstellung.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Es musste ja mal passieren: Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort unterlagen gestern Nachmittag nach einer insgesamt dürftigen Vorstellung bei der Zweitvertretung der HSG Blomberg-Lippe mit 27:34 (13:20). Der TuS Lintfort bekam somit seine ersten beiden schwarzen Flecken auf seine bislang blütenweiße Weste verpasst. Diese Niederlage ist allerdings kein Beinbruch. Die Schützlinge um Trainerin Bettina Grenz-Klein behaupten weiterhin ein sattes Sechs-Punkte-Polster auf die nachfolgende Konkurrenz.

Die Gäste vom linken Niederrhein hatten von Beginn an große Mühe ihren Rhythmus zu finden. Es soll nicht als Entschuldigung gelten, aber es waren gleich mehrere TuS-Spielerinnen, die mit einem grippalen Infekt anreisten und unter der Woche nicht trainieren konnten.

Keine Stabilität

Aber dennoch: Es lief aus TuS-Sicht einfach schlecht. Die Mannschaft fand nicht zur gewohnten Stabilität in der Defensive. Es war für die Mannschaft unglaublich schwer den läuferischen Aufwand zu leisten, um die Lücken zu schießen und Sicherheit zu erlangen. Zudem griffen die Absprachen nicht. Blomberg konnte sich immer wieder über die Kreisposition in Szene setzen. Auch das Zusammenspiel zwischen der Defensive und der TuS-Torhüterin war fehlerhaft.

Die Gastgeberinnen hatten diesmal allerdings richtig Qualität in ihren Reihen. Der Kader wurde zudem mit Kathrin Pichlmeier (8 Tore) und Larissa Petersen (7 Treffer) aufgestockt. Beide Spielerinnen gehören ursprünglich zum Aufgebot der „Ersten“ die bekanntermaßen in der Bundesliga aufläuft.

Blomberg übernahm sofort das Heft des Handelns in die Hand, drückte bei seiner Spielausrichtung mächtig aufs Tempo. Zudem wurden die sich bietenden Torchancen konsequent genutzt.

Kontrahent Lintfort hatte auch in der Offensive so seine Schwierigkeiten. Die individuellen Fähigkeiten kamen nicht zum Tragen. Auch bei der Passgeschwindigkeit gab es Defizite. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Gäste gerieten zusehends unter Druck und verloren den Anschluss.

In den zweiten 30 Minuten gab es zwar ein Aufbäumen. Die Mannschaft versuchte alles, überzeugte in kämpferischer Hinsicht. Aber letztendlich reichte es nicht, um eine topmotivierte und qualitativ hochwertigen Blomberger-Mannschaft in die Schranken zu weisen.

„Die Niederlage geht absolut in Ordnung“, betonte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Wir hatten Probleme unsere Normalform abzurufen. Es fehlten einzige Prozentpunkte in beiden Mannschaftsteilen“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik