Frauen-Handball / 3. Liga

TuS Lintfort muss gegen VfL Oldenburg II defensiv zulegen

Eefje Huijsmans (Bildmitte, beim Wurf) ist stets eine umsichtige Spielmacherin. Foto:Arnulf Stoffel

Eefje Huijsmans (Bildmitte, beim Wurf) ist stets eine umsichtige Spielmacherin. Foto:Arnulf Stoffel

Kamp-Lintfort.  Wer kann dem TuS Lintfort noch den Titel nehmen? Wahrscheinlich niemand. Jetzt empfangen die Drittliga-Handballerinnen den VfL Oldenburg II.

Wer kann dem TuS Lintfort noch den Titel nehmen? Höchstwahrscheinlich niemand. Die Drittliga-Handballerinnen marschieren sorgsam und mit Akribie durch die Meisterschaft. Bis auf ein Spiel wurden alle Aufgaben zumeist in souveräner Manier gelöst. Der Verein möchte aber seine Dominanz unbedingt aufrecht halten und hat daher den nächsten doppelten Punktgewinn im Blick. Die TuS-Spielerinnen empfangen Samstag, 17.30 Uhr, in der Eyller-Sporthalle, den VfL Oldenburg II.

Dabei kommt es zum letzten Mal in der laufenden Saison zu einem spannenden Aufeinandertreffen mit einer gegnerischen Zweitgarnitur. Ob nun Leverkusen, Dortmund, Blomberg-Lippe oder jetzt Oldenburg – die Top-Vereine der 1. Bundesliga nutzen die 3. Liga, um ihre vielen Talente zu formen und zu fördern. Nicht wenige der hochbegabten Nachwuchskräfte schaffen zu einem späteren Zeitpunkt den Durchbruch. Aber vor dem Ruhm steht bekanntlich der Schweiß und zahlreiche, intensive Trainingseinheiten – und Spiele.

Lintfort hat trotz des letztendlich knappen 31:28-Hinspielerfolges dort eine souveräne Vorstellung abgeliefert. Immerhin wurde Top-Goalgetterin Loes Vandewal (13.) schon frühzeitig wegen groben Foulspiels auf die Tribüne verbannt. Die Lintforterinnen blieben davon aber unbeeindruckt, rückten enger zusammen und hatten Oldenburg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung stets sicher im Griff.

Die TuS-Spielerinnen müssen diesmal in ihrer Leistungsbereitschaft in der Defensive zulegen. Unlängst in Dortmund stimmte so einiges nicht. Es gab Patzer im individuellen Bereich sowie in der mannschaftlichen Grundausrichtung.

„Aufmerksam bleiben“

„Wir wollen unbedingt schnell die nötige Stabilität in der Deckung erlangen und somit wieder mehr Qualität in unser Spiel bekommen“, betont TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein, die aller Voraussicht nach alle Spielerinnen zur Verfügung hat.

„Aber meine Mannschaft muss aufmerksam bleiben. Oldenburg steckt im Abstiegskampf.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben