Frauen-Handball / 2. Liga

TuS Lintfort präsentiert sich gegen Waiblingen in Topform

Machte ein starkes Spiel und warf drei Tore gegen Waiblingen: TuS-Spielerin Katrin Kaiser (links).

Machte ein starkes Spiel und warf drei Tore gegen Waiblingen: TuS-Spielerin Katrin Kaiser (links).

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Die Zweitliga-Handballerinnen vom TuS lIntfort präsentieren sich gegen den hoch eingeschätzten VfL Waiblingen hervorragend und lassen es krachen.

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Der TuS Lintfort hat es mal wieder richtig krachen lassen: Die Zweitliga-Handballerinnen präsentierten sich vor heimischer Kulisse in prächtiger Form, schlugen gestern Nachmittag den hoch eingeschätzten VfL Waiblingen deutlich mit 34:25 (18:14).

Lintfort benötigte nur einige Augenblicke, um die Betriebstemperatur hochzufahren. Waiblingen führte zwar noch mit 3:1, doch dann sah man von den Gästen lange Zeit nichts mehr. Die TuS-Spielerinnen heizten das Feuer so richtig an und zeigten einen schönen, technisch versierten, aber vor allem temporeichen Handball. Die Deckung präsentierte sich bissig, zweikampfstark und gut eingestellt. Waiblingen hatte Mühe seine Spielkultur durchzudrücken. Aber dass größte Manko war die Toreffizienz.

Wie es besser geht, zeigte der TuS Lintfort. Die Mannschaft schaffte es immer wieder ihre Spielanlage in die Breite zu ziehen. Die Geschwindigkeit, aber auch die druckvollen Pässe rissen permanent „große Wunden“ in die VfL-Defensive. Waiblingen konnte die Lücken nicht stopfen, musste mit ansehen, wie der Kontrahent satte neun Tore in Serie warf (10:3/14.) und sich selbst berauschte. Die Pausenführung von 18:14 hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, aber das Team verließ kurzzeitig den erfolgreichen Pfad.

Die richtigen Schlüsse

Auch in der Startphase des zweiten Durchgangs rumpelte es hier und da (20:19/41.). Aber Lintfort zog die richtigen Schlüsse. Ein Garant war die wieder erstarkte Torhüterin Laura Graef, sowie die Einwechslungen von Anika Henschel und Naina Klein. Doch als große Konstante gab Becky van Nijf dem Spiel stets frische Impulse. Lintfort gewann wieder seine Souveränität zurück, zog unaufhörlich davon.

„Ich hätte nie gedacht, dass wir gegen so einen starken Gegner bestehen werden“, so TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein.

TuS: Vandewal 8/2, Norup Isaksen 7/2, Klein 6, van Nijf 4, Kaiser 3, Legermann 2, Willing 2, Henschel 1, Graef 1.

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