Frauen-Handball / 2. Liga

TuS Lintfort verlängert mit Trainerin Bettina Grenz-Klein

Sie bleibt Trainerin beim TuS Lintfort: Bettina Grenz-Klein.

Sie bleibt Trainerin beim TuS Lintfort: Bettina Grenz-Klein.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Bis zum Sommer 2021 hat der Frauen-Handball-Zweitligist TuS Lintfort frühzeitig den Vertrag mit Erfolgstrainer Bettina Grenz-Klein verlängert.

Der TuS Lintfort stellt die Weichen für die Zukunft und klärt bereits frühzeitig eine ganz wichtige Personalie: Der Frauen-Handball-Zweitligist verlängert den Vertrag mit Erfolgstrainer Bettina Grenz-Klein um ein weiteres Jahr, bis zum Sommer 2021.

Bettina Grenz-Klein ist die Konstante im Verein, schwingt seit 2001 mit einer Unterbrechung in der Saison 2006/2007 als Cheftrainerin das Zepter. In der aktuellen Saison 2019/2020 liegt ihre Mannschaft bisher deutlich über den Erwartungen. „Ich kann hier in aller Ruhe arbeiten und mit der 2. Bundesliga haben wir ein spannendes Projekt, das ich weiter begleiten will“, so das Lintforter „Urgestein“, das schon seit 1976, damals als Zehnjährige, TuS-Mitglied ist und nie in einem anderen Handballverein Mitglied war.

Die nun 53-jährige Bettina Grenz-Klein besitzt mittlerweile einen Sonderstatus, darf ihre Mannschaft selbst zusammenstellen und kann ganz nebenbei mit dem Fahrrad zum Training fahren – eine wohl einmalige Konstellation in der 2. Bundesliga. Sollte ihre Mannschaft erneut den Klassenerhalt schaffen – und es sieht derzeit richtig gut aus – so wäre dies auch ein Verdienst der engagierten Trainerin.

Spielerinnen für die 1. Liga

„Es schaffen immer wieder Spielerinnen aus unserem Verein den Sprung in die 1. Bundesliga. Aber wir machen vor allem Zweitligaspielerinnen“, betont Bettina Grenz-Klein. „Unseren Innenblock mit Jana Willing und Naina Klein habe ich ja schon in der C-Jugend übernommen und Spielerinnen wie Laura Graef, Eva Legermann, Leonie Lambertz oder Mie Norup-Isaksen sind alle aus unteren Ligen gekommen und haben sich bei uns entwickelt.“

Ulrich Klein, Vereinsvorsitzender und Ehemann in Personalunion: „Wir haben im Verein traditionell eine große Kontinuität bei den Trainern. Das ist gerade in der Bundesliga eher die Ausnahme und daher sind wir froh, dass Bettina weitermacht und derzeit schon wieder dabei ist, den Kader für die nächste Saison zusammenzustellen.“

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