Handball / Landesliga

TuS Lintfort wacht beim Spitzenreiter DJK Styrum zu spät auf

TuS-Torwart Kevin Schatull hatte gegen Styrums Lukas-Alexander Krusenbaum (rot) das Nachsehen.

TuS-Torwart Kevin Schatull hatte gegen Styrums Lukas-Alexander Krusenbaum (rot) das Nachsehen.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Handball-Landesligist TuS Lintfort schnuppert in Styrum an der Überraschung, TV Issum darf jubeln und der TV Schwafheim muss seine Wunden lecken.

Handball-Landesligist TuS Lintfort muss sich erwartungsgemäß dem Tabellenführer DJK Styrum mit 23:25 beugen.

Gruppe 3: DJK Styrum - TuS Lintfort 25:23 (15:10). Die Gäste offenbarten in Hälfte eins einige Defizite. Es passte in der Deckung nicht – die Spieler zogen in Zweikämpfen oft den Kürzeren. Der souveräne Tabellenführer hatte es leicht, seine Tore zu erzielen. Ganz anders der Auftritt nach dem Seitenwechsel: Lintfort packte sein Kämpferherz aus und kam mit einer Energieleistung immer besser in Tritt. Es lief in beiden Mannschaftsteilen. Der Gast glich zum 19:19 aus und hielt das Remis bis zum 22:22. Styrum war in der Schlussphase aber den einen Tick cleverer und holte sich die Punkte.

„Die Niederlage ist unglücklich. Aber meine Mannschaft hat ein besseres Ergebnis in Halbzeit eins verspielt“, sagte TuS-Trainer Andreas Michalak.

TuS: Schmitz 9/6, König 4, te Morsche 4, Stenger 4, Küpper 1.

TB Oberhausen - TV Issum 23:24 (9:11). Issum holte sich wichtige Punkte, untermauerte somit den hervorragenden zweiten Tabellenplatz. Vor allem der Deckungsauftritt überzeugte positiv. Der Gast belohnte sich aber nicht für sein ausgeprägtes Engagement. Issum ließ zu oft glasklare Chancen liegen. Oberhausen hatte ganz starke Minuten nach dem Wiederanpfiff, zeigte in der Deckung Präsenz und im Angriff Durchschlagskraft. Der TV Issum lag schnell mit 14:16 im Hintertreffen. Doch der Gast behielt die Nerven und bekam wieder die nötige Stabilität in seine Leistungen. Vor allem taktische Umstellungen brachten den Erfolg. Da Marc Höhner auf „Mann“ genommen wurde, verzichtete TVI-Trainer Oliver Cesa komplett auf einen Kreisläufer und brachte dafür eine zusätzlichen Rückraumspieler. Diese Ausrichtung fruchtete. Die Partie blieb dennoch bis in die Schlussphase spannend. Issums Rechtsaußen „Jo“ Teuwsen erlöste seine Mannschaft mit dem Siegtreffer. „Es war ein glücklicher Sieg“, sagte Oliver Cesa.

TVI: Kaub 6/2, Teuwsen 6, Krahl 6, Kluge 2, Klaumann 1, Schmetter 1, van Stephaudt 1, Höhner 1.

Gruppe 1: ATV Biesel - TV Schwafheim 32:21 (14:11). Ganz bitter: Schwafheim bleibt auswärts nur ein Punktelieferant. Beide Teams lieferten sich in Abschnitt eins einen offenen Schlagabtausch. Schwafheim ging später aber die Puste aus. Der Mannschaft fehlte die Laufbereitschaft gegen die offensive Deckung des Gegners. TVS-Trainer Peter Wiedermann sprach im Nachhinein von einem „gebrauchten Tag“.

TVS: Rawanbachsch 5/1, Helge Tervoort 5, Prchala 3, Henning Tervoort 3, Cappel 2, Wiedemann 1, Milewski 1, Balzen 1.

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