Frauen-Handball / 2. Liga

TuS Lintfort will im Heimspiel als Kollektiv überzeugen

Fühlten sich im Walsumer Brauhaus Urfels auf der NRZ-Sportfete in Duisburg pudelwohl. Die TuS-Frauen mit: (von links) Katharina Ueffing, Mie Norup Isaksen, Leonie Lambertz, Eva Legermann, Anika Henschel, Jana Willing, Naina Klein und Katrin Kaiser.

Fühlten sich im Walsumer Brauhaus Urfels auf der NRZ-Sportfete in Duisburg pudelwohl. Die TuS-Frauen mit: (von links) Katharina Ueffing, Mie Norup Isaksen, Leonie Lambertz, Eva Legermann, Anika Henschel, Jana Willing, Naina Klein und Katrin Kaiser.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort können mit dem bislang Erreichten zufrieden sein. Jetzt kommt der HC Rödertal in die Eyller-Halle.

Es läuft alles nach Plan: Ein Sieg und eine nicht zu verhindernde Niederlage bei einem Aufstiegsaspiranten stehen zu Buche. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort können mit dem bislang Erreichten zufrieden sein. Was aber nicht heißt, dass die Mannschaft nicht mehr will.

Wenn erneut die Kampfkraft und die Einstellung harmonieren, dass lautstarke Anfeuern der eigenen Fans zusätzliche „Flügel“ verleiht, ist auch im Heimspiel, kommenden Samstag, um 17.30 Uhr, in der Eyller-Sporthalle, alles möglich. Der TuS Lintfort erwartet den HC Rödertal.

Strapaziöse Anreise

Die „Rödertalbienen“, wie sich der Klub aus dem Osten der Republik selbst nennt, wird sich lange bevor der Anpfiff ertönt auf die strapaziöse Reise begeben – rund 632 Kilometer werden die Spielerinnen bei Ankunft in der Klosterstadt in den Knochen haben. Aber sämtliche Vereine können mit den stressigen und teilweise nervlichen Umständen bei Auswärtsspielen gut umgehen – es ist bekanntlich alles eine Sache der Organisation.

Lintfort hat zumindest an das Hinspiel der Vorsaison gute Erinnerungen. Die TuS-Spielerinnen zeigten in dieser Partie großes Kämpferherz, kauften vor heimischer Kulisse den überraschten Gästen damals den Schneid ab und gewannen mit 27:21 hochverdient.

Rödertal revanchierte sich im Rückspiel und siegte mit 29:27. Die Wege der beiden Kontrahenten haben sich schon im Vorfeld der aktuellen Saison einmal gekreuzt – Lintfort unterlag Rödertal beim Vorbereitungsturnier beim SV Germania Fritzlaer.

Die „Bienen“ stecken aktuell allerdings in einem personellen Umbruch. Der Verein hat sich gleich auf mehreren Positionen verjüngt.

Eine zentrale Rolle nimmt aber weiterhin die großgewachsene und wurfstarke Brigita Ivanauskaite ein, deren Kreise nur schwerlich einzuengen sind. Rödertal hat sich aber vor allem im Rückraum in der Breite verstärkt, ist nun von allen Positionen torgefährlich und nicht mehr so leicht auszurechnen.

Der Verein hat derzeit aber noch einige verletzte Spielerinnen zu beklagen. Das Auftaktmatch in Rosengarten ging ganz klar verloren – es folgte ein hart umkämpfter Heimerfolg gegen Nürtingen.

„Ich rechne erneut mit einem engen Spielverlauf“, sagt TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Ich hoffe, wir können an die gute Startphase aus dem Halle-Spiel anknüpfen. Dort waren meine Spielerinnen läuferisch stark, beweglich und auch gedanklich auf der Höhe. Unser Ziel ist nun gegen Rödertal diese guten Phasen weiter auszubauen.“

Stabile Deckung

Der TuS Lintfort benötigt in erster Linie wieder eine stabile Defensivabteilung. Vieles wird davon abhängen, ob und wie dicht die Spielerinnen das Zentrum bekommen. Die Arbeit ist anspruchsvoll und kräftezehrend, aber auch von großer Bedeutung, will man den HC Rödertal in die Knie zwingen.

Im Angriff heißt die Marschroute viel Geduld und Ruhe mit einfließen zu lassen, die Passqualität hoch zu halten aber auch in Summe die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Die Spielerinnen feierten erst kürzlich einen gemütlichen Abend bei der NRZ-Sportfete, hatten endlich einmal Zeit für Gemeinsames außerhalb der Sporthalle.

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