Kamp-Lintfort.

TuS Lintfort will seine Dominanz fortführen

hre Erfahrung ist auch Sonntag in Recklinghausen gefragt: Angelika Bensch (beim Sprungwurf).

Foto: Arnulf Stoffel

hre Erfahrung ist auch Sonntag in Recklinghausen gefragt: Angelika Bensch (beim Sprungwurf). Foto: Arnulf Stoffel

Kamp-Lintfort.   Der Startschuss in das neue Jahr ist gleichbedeutend mit dem Rückrundenauftakt. Das Selbstbewusstsein ist aufgrund eines Reifeprozesses immens gestiegen, denn die Hinrunde war einfach überragend: Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort haben ihre Konkurrenz bislang dominiert und distanziert. Die Weste ist nach elf absolvierten Spieltagen immer noch blütenweiß. Die Spielerinnen von Trainerin Bettina Grenz-Klein treten Sonntag, um 16 Uhr, beim PSV Recklinghausen an.

Der Startschuss in das neue Jahr ist gleichbedeutend mit dem Rückrundenauftakt. Das Selbstbewusstsein ist aufgrund eines Reifeprozesses immens gestiegen, denn die Hinrunde war einfach überragend: Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort haben ihre Konkurrenz bislang dominiert und distanziert. Die Weste ist nach elf absolvierten Spieltagen immer noch blütenweiß. Die Spielerinnen von Trainerin Bettina Grenz-Klein treten Sonntag, um 16 Uhr, beim PSV Recklinghausen an.

Top-Favorit

Doch mit den Erfolg wachsen bekanntlich auch die Begehrlichkeiten. Lintfort ist natürlich aufgrund der erbrachten Leistungen der absolute Top-Favorit auf den Titelgewinn – der aktuelle Sechs-Punkte-Vorsprung ist bereits ein gewaltiges Polster. Das Team darf sich unter normalen Umständen die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen. Aber eines ist auch klar: Jede Mannschaft wird sich ganz besonders ins Zeug legen, möchte die Erste sein, der es gelingt, den TuS Lintfort die erste Niederlage zuzufügen.

Jeder Gegner wird künftig bis in die Haarspitzen motiviert sein, um das TuS-Konstrukt ins Straucheln zu bringen. Lintfort muss sich auf diese Situationen einstellen aber vor allem den zunehmenden mentalen Druck standhalten.

Recklinghausen sollte es schwer haben, zumindest über die volle Stunde, ein gleichwertiger Partner zu sein. Die vorhandenen Potenziale sind doch eher begrenzt. Die Gastgeberinnen sind nicht frei von Abstiegssorgen. Der PSV wird Sonntag wohl aus einer offensiveren Deckung agieren - im Angriff greifen überwiegend individuelle Fähigkeiten. Aber der Verein hat auch so seine Probleme. Die Mannschaft hat bisher die zweitwenigsten Tore erzielt.

Beim TuS Lintfort gab es zuletzt ein paar freie Tage um Abstand zu gewinnen und mal auf andere Gedanken zu kommen. „Ich glaube, die Pause hat meinen Mädels gut getan“, sagt TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Die Spielerinnen waren daher beim Trainingsauftakt, wieder frisch und gut gelaunt. Zunächst wurde die Kondition auf den richtigen Stand gebracht. Die letzten Einheiten galten dem Feinschliff und der Vorbereitung auf Recklinghausen.“

Gutes Niveau

Lintfort möchte vor allem ein gutes Niveau in der Deckung erreichen – mit massiver Präsenz und erhöhter Laufbereitschaft. Für den Angriff gilt es die Spielqualität breit zu fächern und somit eine Torgefahr von allen Positionen auszuüben.

„Wir haben mit Tatjana van den Broek und Lisan van Hulten wieder wichtige Alternativen“, ergänzt Bettina Grenz-Klein. „Wir wollen in Recklinghausen gewinnen und unseren Vorsprung verteidigen.“

Die personelle Situation hat sich deutlich entspannt: Tatjana van den Broek hat ihre langwierige Entzündung im Sprunggelenk endlich überwunden.

Auch die Leidenszeit von Lisan van Hulten nach ihrem Wadenbeinbruch ist beendet. Beide Kreisläuferinnen sind wieder voll belastbar und stehen dem Team zur Verfügung.

Somit fehlt nur noch Vanessa Dings. Die Deckungsspezialistin arbeitet nach ihrer Kreuzband- und Meniskusoperation hart an ihrem Comeback

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