Handball / Landesliga

TV Issum ist beim Spitzenspiel in Styrum Außenseiter

Nils Schmitz.

Nils Schmitz.

Foto: Christian Creon

Am Niederrhein.  Alle drei Handball-Landesligisten, TV Schwafheim, TV Issum und TuS Lintfort, sind erfolgreich in die Saison gestartet. Nun gilt es nachzulegen.

Alle drei Handball-Landesligisten, TV Schwafheim, TV Issum und TuS Lintfort, sind erfolgreich in die neue Saison gestartet. Nun gilt es nachzulegen, damit die gute Stimmung nicht abreißt.

Gruppe 1: TS Lürrip II - TV Schwafheim. Der Schwafheimer Auftritt an Spieltag eins war in den Anfängen zwar etwas holprig, aber über weite Teile schon ansprechend. Die Mannschaft hat trotz einiger personeller Sorgen eine gute Leistung gezeigt. Lürrip II ist beim Auftakt in Dinslaken III hingegen mit 13:28 total unter die Räder geraten. „Wir wissen nicht, was uns in Lürrip erwartet“, warnt TVS-Trainer Dirk Hünten seine Jungs. „Aber wir werden uns von diesem krassen Ergebnis nicht blenden lassen. Wir müssen aufpassen.“ Die Gäste werden in erster Linie versuchen ihren Abwehrriegel dicht zu bekommen. Im Angriff ist Geduld gefragt. Schwafheim tritt mit komplettem Aufgebot an. Helge Tervoort, Simon Engels und Marvin Bünten sind zurück.

Gruppe 3: TV Borken - TuS Lintfort. Der TuS steht vor einer extrem hohen Auswärtshürde. Borken gehört mit Sicherheit zu den Top-Klubs der Liga, kann sich vor allem auf seine Heimstärke verlassen. Die Hausherren sind für ihre flexiblen Deckungsauftritte bekannt. Ob eine klassische 6:0-Variante oder doch die extrem offensive 3:2:1-Formation. Die TVB-Spieler haben somit beim 30:25-Erfolg in Straelen den Gegner immer wieder vor unlösbare Aufgaben gestellt. „Ich sehe uns in der Außenseiterrolle“, betont TuS-Trainer Andreas Michalak. „Wir müssen uns schon gegen diese Borkener Defensive etwas einfallen lassen.“ Lintfort konnte sein Auftaktmatch gegen den VfB Homberg II zwar mit 20:19 gewinnen, doch die Chancenverwertung war eine Katastrophe. Michalak dazu: „Es lag ganz bestimmt nicht an der Einstellung. Aber an der Schussquote müssen wir unbedingt schrauben“. Lintfort wird aller Voraussicht nach auf Torsten Miller (Fuß) und Yannik te Morsche (Schulter) verzichten; definitiv fehlen wird Tim Wolf aus privaten Gründen.

DJK Styrum - TV Issum. Es kommt zu einem echten Spitzenspiel. Issum landete am ersten Spieltag mit dem Sieg gegen Dinslaken II eine echte Überraschung. Nun aber geht es zum selbsternannten Aufstiegsaspiranten Nummer eins nach Styrum. Die DJK will es in dieser Saison unbedingt wissen, hat ihren Kader breit und qualitativ hochwertig aufgestellt. Aus einer sicheren Deckung klappt vor allem das Umschaltspiel. Styrum wirft einen Hauptteil seiner Tore mit der ersten und zweiten Welle. Aber die Mannschaft tat sich beim 26:25-Auftakterfolg in Hiesfeld/Aldenrade II sehr schwer. „Wir wissen, was uns in Styrum erwartet“, erklärt TVI-Coach Oliver Cesa. „Der Gegner bestraft jeden unserer Fehler mit dem Gegenstoß. Ich denke, für meine Jungs wird es unglaublich schwer. Ziel ist es, die bestmögliche Leistung abzurufen.“ Issum hat am vergangenen Wochenende in Halbzeit zwei eine überragende Deckungsvorstellung abgeliefert. Die Mannschaft brannte auf den Sieg, trat als Kollektiv in Erscheinung, mit ausgeprägten Zweikampfwerten. Einzig Sven Niewerth (Knie) ist angeschlagen.

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