Handball-Verbandsliga

TV Kapellen reist mit Personalsorgen zum Schlusslicht

Unter anderem auf den Torwart Lukas Haas (2.v.l.) muss der TV Kapellen am Samstag verzichten.

Unter anderem auf den Torwart Lukas Haas (2.v.l.) muss der TV Kapellen am Samstag verzichten.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Moers.  Verbandsligist aus Kapellen muss Samstag, um 18.15 Uhr, bei der TS Grefrath auf gleich zahlreiche Stammkräfte verzichten. Improvisation gefragt.

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Der TV Kapellen hat vergangenes Wochenende eine rundum gelungene Vorstellung abgeliefert und mit seinem herzerfrischenden Auftritt im Lokalderby den Rivalen HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen eine empfindliche Schlappe zugefügt. Die Verbandsliga-Handballer genießen aktuell sicherlich noch den großen, verdienten Zuspruch. Doch die kommende Aufgabe wartet bereits und die Blau-Weißen reisen Samstag, um 18.15 Uhr mit Sorgenfalten zur TS Grefrath.

Die Gäste werden mit nur einem Rumpfkader antreten. Zahlreiche Spieler sind verletzt oder aus beruflichen-privaten Gründen verhindert. So wie bei Spielertrainer Christian Ginters, der arbeiten muss.

Die weiteren Spieler heißen: Johannes Zadraschil (Urlaub), Nils Wilke (Zeh gebrochen), Julian Schweinsberg (Verdacht auf Mittelhandbruch), Lukas Haas (Zahnoperation), Nils Deinert (beruflich verhindert) und Vincent Lenz (Fingerbruch).

So muss der TV Kapellen sicherlich in einigen Teilbereichen stark improvisieren und einfach das Beste aus der Situation machen. Doch im aktuellen Minikader steckt immer noch genügend Potenzial, um in Grefrath zu bestehen. Gerade die Qualität im Rückraum, um die erfahrenen Spieler wie Steffen Pitzen und Christian Lange, sowie den jüngeren Kräften wie Nils ter Haar oder Leon Schneemann, ist einiges zuzutrauen. Henrik Bullermann wird wie gewohnt die Abwehr organisieren und mit seiner bekannt vorbildhaften Einstellung voran gehen.

„Nicht einfach“

„Für meine Mannschaft wird die Aufgabe ganz bestimmt nicht einfach“, betont TVK-Spielertrainer Christian Ginters, der aus der Ferne mitfiebern wird. „Aber ich sehe dennoch gute Chancen, um die Punkte aus Grefrath zu entführen. Grundlage muss erneut unsere stabile und gut strukturierte Defensive werden. Im Angriff bedarf es diesmal etwas mehr Ruhe und Geduld. Grefrath stellt meiner Meinung nach ein besseres Team, als der Tabellenplatz aussagt.“

Das Schlusslicht (2:12 Punkte) kann in der Regel seine Fähigkeiten vor heimischer Kulisse deutlich mehr abrufen, ist durch Einsatz und Kampf oftmals in der Lage, den Gegnern die Stirn zu bieten.

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