Handball / Landesliga

TV Schwafheim und TuS Lintfort spielen beide beim TV Vorst

Goalgetter Nils Schmitz (blau, mit Ball) will mit dem TuS Lintfort gewinnen.

Goalgetter Nils Schmitz (blau, mit Ball) will mit dem TuS Lintfort gewinnen.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Unsere drei hiesigen Handball-Landesligisten spielen auswärts, wobei der TuS Lintfort und der TV Schwafheim eine Fahrgemeinschaft bilden könnten.

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Alle drei hiesigen Handball-Landesligisten gehen diesmal auf Reisen. Dabei treffen der TuS Lintfort und der TV Schwafheim an einem Tag, in derselben Halle, auf zwei verschiedene Gegner aus einem Verein. Es geht zum TV Vorst. Lintfort spielt in seiner Gruppe, Samstag, um 17.30 Uhr, zunächst gegen die Zweitvertretung – Schwafheim legt um 19.30 Uhr gegen die Vorst I nach.

Gruppe 1: TV Vorst - TV Schwafheim. Auf die Gäste wartet eine unangenehme Aufgabe. Vorst (8:6 Punkte/ein Spiel weniger) hat sich in der laufenden Meisterschaft als ziemlich launisch präsentiert. Doch die Mannschaft kann sich bei Heimspielen bislang deutlich stabiler in Szene setzen. Der Verbandsliga-Absteiger kann die meiste Gefahr im Rückraum entwickeln. „Wir werden uns ins Vorst auf eine hitzige Atmosphäre einstellen“, betont TVS-Trainer Dirk Hünten. „Aber ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie sich der Aufgabe stellt, ein über weite Strecken ordentliches Spiel abliefert und die Punkte einfährt.“ Schwafheim hat sich zuletzt vor allem im Angriff klug und spielfreudig präsentiert – die Aktionen waren zudem mit reichlich Tempo gespickt. Die Deckung trat solide auf. Der Gast hofft auf den Einsatz von Henning Tervoort, der zuletzt mit Muskelproblemen passen musste. Torwart Jens Scheepers ist beruflich verhindert, dafür rückt Vertreter Sven Nagel ins Aufgebot.

Gruppe 3: TV Vorst II - TuS Lintfort. Der TuS Lintfort muss sich mit einem Aufsteiger auseinander setzen. Die Vorster Reserve hat insbesondere auf den drei Rückraumpositionen viel Erfahrung. Aber die Gastgeber (6:8 Punkte) unterliegen auch etlichen Schwankungen. „Wir sind nicht chancenlos, müssen aber auf der Hut sein“, betont TuS-Trainer Andreas Michalak. „Vorst verfügt über eine Menge an Qualität. Aber auch unsere Leistungen waren zuletzt über weite Strecken ansprechend. Wir müssen sehr konzentriert auftreten, um uns am Ende zu belohnen“ Tim Wolf fehlt aus beruflichen Gründen, für Jonas Geimer ist wegen seines Kreuzbandrisses die Saison gelaufen.

TV Biefang - TV Issum. Die Gäste haben zuletzt gleich mehrfach ansprechende Leistungen erbracht. Issum hat es geschafft immer wieder die Kampfkraft in den Vordergrund zu stellen. Gerade der Einsatz in der Deckung muss positiv hervorgehoben werden. Die Kombination zwischen Aggressivität und taktischen Vorgaben harmonierte. „Wir reisen selbstbewusst nach Biefang“, so die deutlichen Worte von TVI-Coach Oliver Cesa, der aus personeller Sicht aus dem Vollen Schöpfen kann. „Wir müssen aber dennoch aufpassen. Aufsteiger Biefang stellt ein junges, hungriges Teams, dass mächtig Tempo entwickeln kann – aber auch anfällig ist.“

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