Tennis / TV Vennikel

TV Vennikel kassiert gegen Porz die erwartete Niederlage

Der frühere Davis-Cup-Spieler Karsten Braasch hat in Vennikel für Rot-Weiß Porzaufgeschlagen – und gewonnen.

Der frühere Davis-Cup-Spieler Karsten Braasch hat in Vennikel für Rot-Weiß Porzaufgeschlagen – und gewonnen.

Moers.   Das Spitzenspiel der Herren 50 in der Regionalliga West zwischen dem TV Vennikel und Rot-Weiß Porz ist echte Werbung für den Tennissport.

Neun spannende Matches vor einer tollen Kulisse von 250 Fans – das Spitzenspiel der Herren 50 in der Regionalliga West zwischen dem TV Vennikel und Rot-Weiß Porz war echte Werbung für den Tennissport. Da konnte der TVV auch die erwartete 3:6-Niederlage verschmerzen.

Höhepunkt war zweifelsohne der Auftritt des früheren Davis-Cup-Spielers Karsten Braasch, der sein Einzel und Doppel gewann. Nach den Einzeln hatte es 2:4 gestanden. Im hochklassigen Spitzeneinzel schlug Bernd Lenten nach über zweieinhalb Stunden mit 6:3, 3:6 und 10:7 den italienischen Mannschaftsweltmeister Enrico Casadei. Den zweiten Punkt für die Gastgeber holte Aleks Felle an Position 4 ebenfalls mit 10:7 im Matchtiebreak gegen Henrich Blase. An Position 2 unterlag Anton Radev mit 2:6, 5:7 gegen Marco Filippeschi. Etwas ärgerlich, verspielte der Bulgare im zweiten Satz doch gegen den Weltranglistenersten der Herren 50 eine satte 5:0-Führung. Filippeschi wehrte nicht weniger als 18 Satzbälle in überragender Manier ab.

Im Doppel nichts zu bestellen

Karsten Braasch dominierte die Partie an Position 3 gegen Bakkovens beim 6:3, 6:1 nach Belieben und begeisterte die Zuschauer nicht nur mit seinem Aufschlag. Lange Ralleys bestimmten die Partie zwischen Felle und Blase. Nach fast drei Stunden Spielzeit hatte Felle den Matchball für den TVV verwandelt.

An Position 5 musste Markus Dellbeck seinem Kontrahenten Markus Wolff beim 0:6, 4:6 gratulieren. Knapper ging es an Position 6 zu, wo TVV-Mannschaftsführer Thomas Balters in einer vom Slice dominierten Partie mit 4:6, 4:6 gegen Lutz Groeger unterlag.

Im Doppel hatten die Gastgeber dann nicht mehr viel zu bestellen. An Position 1 gab Radev neben Lenten beim Stande von 5:4 gegen Casadei/Filippeschi wegen einer Verletzung auf. Das war für die Gäste aus Köln der entscheidende fünfte Punkt. Bakkovens/Felle waren für den TVV einmal mehr eine Bank, gewannen mit 6:4, 7:5 gegen Strung/Blase. Das wohl stärkste Doppel der Porzer bildeten Braasch und Wolff, die glatt mit 6:1, 6:0 gegen Markus Dellbeck und den „eingewechselten“ Christian Simon siegten.

Kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel für den TVV auf dem Programm. Und gegen Bonn ist ein Sieg fest eingeplant.

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