Fußball / Landesliga

Unnötige Niederlage für Fichte Lintfort beim ASV Süchteln

El Houcine Bougjdi (rechts), hier gegen Thorben Hasler im Spiel gegen den VfL Giesenkirchen, hatte Pech, traf per Freistoß nur den Pfosten in Süchteln.

El Houcine Bougjdi (rechts), hier gegen Thorben Hasler im Spiel gegen den VfL Giesenkirchen, hatte Pech, traf per Freistoß nur den Pfosten in Süchteln.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Sven Schützek, Trainer beim Fußball-Landesligisten Fichte Lintfort, hat Personalprobleme, will das aber beim 0:2 in Süchteln nicht vorschieben.

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Die zweite Niederlage in Folge kassierte gestern Fichte Lintfort mit 0:2 (0:1) beim ASV Süchteln in der Fußball-Landesliga. „Unnötig“, so Fichte Trainer Sven Schützek. Einen Vorwurf wollte er seiner dezimierten Mannschaft ob des Einsatzes aber nicht machen: „Das darf und soll keine Ausrede sein, aber die personelle Situation ist schon schwierig.“ Stammspieler Kevin Zola Katendi fiel aus und mit Alexander Lenders, Sascha Tenbruck, Cedric Roitzheim und Shawn Rume stand ein Quartett in der Startelf, das aufgrund vorheriger Ausfälle deutlichen Trainingsrückstand hat.

Als die Kraft noch da war, begann Fichte ansehnlich. „Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen und hatten viel Ballbesitz und ein paar Optionen, in Führung zu gehen“, fand Schützek. Vor der Pause waren das El Houcine Bougjdi per Freistoß an den Pfosten und Sascha Tenbrucks Kopfball, den ein Verteidiger gerade noch von der Linie kratzte.

Fehler werden nicht bestraft

Mit der Kraft schwand aber auch die Konzentration: „Wir haben schon vorher einige kleinere Fehler gemacht, die nicht bestraft wurden. Und dann pennen wir total bei einem langem Ball.“ Er sprach die letzte Minute vor der Pause an, als Tobias Busch das 1:0 gelang. Auch kurz nach der Pause sah das nicht besser aus. Süchteln erwischte zunächst die Fichte-Abwehr erneut mit einem langen Ball und Karsten Robertz mit seiner Direktabnahme vom Strafraumeck den Lintforter Torwart Marian Gbur auf dem falschen Fuß – 2:0 (48.).

Damit war die Partie praktisch entschieden. „Die Gegentore kurz vor und nach der Halbzeit waren schwer zu verpacken, auch wenn wir nochmal alles versucht haben. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf, sie haben alles gegeben.“

Fichte: Gbur, Lenders, Ring (54. Da Silva Grasbeunder), Roitzheim (64. Serra), Kapuscinski, von Radecke, Thiel, Rume, Tenbruck, Poschmann, Bougjdi.

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