Fußball / Schiri-Masters

Unparteiische vom Fußballkreis Moers verpennen den Start

Die Auswahl des Moerser Fußballkreises beim Schiri-Masters: (stehend von links) Karim Lazar, Raphael Schmitz, Julian Strunk, Felix Wieschollek, Jan Peter Weßels, Ben Ole van gen Hassend, Celal Simsek, Coach Christian Rojahn; (knieend von links) Lilly Berndtsen, Andreas Temming, Alexander Wendzich, Batuhan Mutlu und Murat Ügür.

Die Auswahl des Moerser Fußballkreises beim Schiri-Masters: (stehend von links) Karim Lazar, Raphael Schmitz, Julian Strunk, Felix Wieschollek, Jan Peter Weßels, Ben Ole van gen Hassend, Celal Simsek, Coach Christian Rojahn; (knieend von links) Lilly Berndtsen, Andreas Temming, Alexander Wendzich, Batuhan Mutlu und Murat Ügür.

Foto: JK

Am Niederrhein.  Fußballspiele gewinnt die Mannschaft, die Tore schießt. Möglichst mehr, als der Gegner. Das wissen nun auch die Schiris vom Moerser Fußballkreis.

Ohne Tore geht’s nicht. Die Erfahrung machten die Moerser Unparteiischen beim Schiedsrichter-Hallen-Masters in Dormagen. Am Ende blieb der enttäuschende elfte Platz von 13 Teams. Enttäuschend deshalb, weil viel mehr möglich war.

Doch da dem Team um Trainer Christian Rojahn (FC Neukirchen-Vluyn) am ersten Tag kein einziger Treffer gelang, war der Traum vom Viertelfinale schon nach vier der sechs Vorrundenspiele beendet.

Wesentlich bessere Leistungen

Am zweiten Tag, dem Sonntag, zeigte das Rojahn-Team dann wesentlich bessere Leistungen und kassierten keine Niederlage mehr. Sieger des Turniers wurde der Kreis Remscheid, der im Finale mit 1:0 gegen den Kreis Duisburg-Mülheim-Dinslaken gewann. „Leider dauerte unser Tiefschlaf am ersten Tag zu lange, um eine bessere Platzierung zu erreichen“, war Coach Rojahn eigentlich mit dem zweiten Tag sehr zufrieden.

„Nach einer tollen Party am Samstagabend haben wir uns gefunden und einen starken Auftritt am Sonntag hingelegt. Hätten wir diese Leistung auch schon in den ersten vier Spielen gebracht, wären wir weiter vorne gelandet. Dennoch sind wir als Mannschaft zusammengewachsen und haben viel gelernt. Im nächsten Jahr greifen wir erneut an.“

Mit einer 0:1-Niederlage gegen den Kreis Solingen ging es unglücklich für die Moerser Schwarzkittel los. In dieser Partie war auf jeden Fall mehr möglich. In den beiden folgenden Partien mit dem 0:2 gegen den Kreis Rees-Bocholt und dem 0:3 gegen den Kreis Essen war die Vertretung des Moerser Fußballkreises allerdings ohne Chancen. Zum Abschluss des ersten Tages gab es dann aber mit dem 0:0 gegen den Kreis Kempen-Krefeld wenigstens den ersten Punkt.

Im ersten Spiel des zweiten Tages zeigten die Moerser aber doch, dass sie auch Tore erzielen konnten. Gegen den Kreis Kleve-Geldern gelang ihnen der höchste Sieg des gesamten Turniers mit dem 5:0-Erfolg. Hier zeigten sie tollen Hallenfußball. Die Treffer erzielten Ben Ole van gen Hassend (2, FC Rumeln-Kaldenhausen), Murat Ügür (2, Rumelner TV) und Jan Peter Weßels (SV Scherpenberg). Im letzten Vorrundenspiel führten sie durch den Treffer von Batuhan Mutlu (Rumelner TV) bis 30 Sekunden gegen den späteren Turniersieger, dem Kreis Remscheid, mit 1:0. Doch dann kassierte die Mannschaft doch noch den Ausgleich. Damit belegten die Moerser in der Gruppe A den sechsten von sieben Plätzen mit vier Zählern und 6:7 Toren.

Versöhnlicher Abschluss

In der folgenden Dreier-Runde um den elften Platz traf das Rojahn-Team erneut auf Kleve-Geldern und kamen durch das Tor von Mutlu zum 1:0-Sieg. Es folgt noch ein 2:1 über den Kreis Düsseldorf, der Rang elf sicherte. Hier traf erneut Mutlu sowie Karim Lazar (Rumelner TV).

„Schade, dass wir erst so spät in Schwung gekommen sind und erst gut gespielt haben, als es schon zu spät war“, zog der Moerser Kreis-Schiedsrichter-Obmann Jakob Klos Bilanz. „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass eindeutig Potenzial in unserem Team steckt.“

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