Fußball: Niederrheinpokal

VfB Homberg verpasst das Halbfinale

In einer engen Partie kämpfen hier (von links) Metin Kücükarslan (VfB), Dennis Malura (WSV) und Mike Koenders (VfB um den Ball. Am Ende setzte sich der Wuppertaler SV etwas glücklich mit 1:0 durch.

In einer engen Partie kämpfen hier (von links) Metin Kücükarslan (VfB), Dennis Malura (WSV) und Mike Koenders (VfB um den Ball. Am Ende setzte sich der Wuppertaler SV etwas glücklich mit 1:0 durch.

Foto: Mark Bohla

Am Niederrhein.   Im Viertelfinale entschied ein frühes Tor durch Kevin Hagemann die Partie für den Regionalligisten Wuppertaler SV.

Ein großer Unterschied war gestern im Viertelfinale des Reviersport-Niederrheinpokalspiels zwischen Fußball-Oberliga-Spitzenreiter VfB Homberg und Regionalligist Wuppertaler SV nun wirklich nicht zu erkennen. Die Gelb-Schwarzen kämpften aufopferungsvoll, doch am Ende hatte der klassenhöhere WSV das Glück vor rund 1200 Zuschauern auf seiner Seite und erreichte durch seinen 1:0 (1:0)-Erfolg das Halbfinale.

Zunächst hatten sich die Homberger Verantwortlichen um Wolfgang Graf ein Sonderlob verdient. Die Organisation verlief reibungslos, und auch rund um das Spiel gab es keine Störungen. Dazu verhielten sich die Fans vorbildlich. So war auch VfB-Coach Stefan Janßen erst einmal sehr dankbar dafür, dass das Spiel in Homberg stattfinden konnte: „All denen, die das bewerkstelltigt haben, gebührt unser Dank. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Wir haben eine hohe Lauf- und Kampfbereitschaft gezeigt.“

Kevin Hagemann trifft

Die entscheidende Szene der Partie spielte sich bereits in der 18. Minute ab. Und es war die erste Chance überhaupt in der Begegnung. Nach einem Eckball der Gäste konnte die Homberger Abwehr den Ball nur zu kurz abwehren. Im zweiten Versuch kam Kevin Hagemann an den Ball, sein Schuss prallte von der Unterkante der Torlatte auf den Rücken von VfB-Keeper Philip Gutkowski und von dort in den Kasten.

Das Tor fiel in einer Phase, als sich die Gelb-Schwarzen ihrerseits einen leichten Feldvorteil erspielt hatten. Bis zum Strafraum spielten die Homberger auch recht gefällig, doch auf dem schweren Boden blieben die Kombination dann das eine oder andere Mal stecken.

„Dieser Boden war für unser Spiel Gift. Zudem hatten die Wuppertaler eine starke Viererkette, durch die es kaum ein Durchkommen gab“, gab Janßen zu. „Wir sind in den Wettbewerb gestartet, um ins Endspiel zu kommen. Der Pokal ist nun für uns zu Ende. Das wird meine Mannschaft aber nicht umhauen. Jetzt gilt unsere gesamte Konzentration der Meisterschaft.“

Während der gesamten 90 Minuten gab es keine wirklich große Chance. Wuppertals Keeper Sebastian Wick musste nur selten eingreifen. Meist versuchten es die Hausherren mit Weitschüssen, die aber nicht ins Ziel fanden.

Gutkowski zeigt tolle Paraden

Auf der anderen Seite hatte der Regionalligist noch ein, zwei gute Chancen. Doch dabei zeigte VfB-Keeper Gutkowski seine ganze Klasse und konnte die Bälle mit zwei tollen Paraden entschärfen.

In den letzten 20 Minuten versuchten die Homberger schließlich noch einmal alles. Aber bis auf einen Schuss kurz vor dem Ende durch Danny Rankl gab es keine Chancen mehr, um noch zum Ausgleich zu kommen.

VfB: Gutkowski, Haub, Wolf, Nowitzki (65. Lorch), Rankl, Wibbe, Koenders, Kogel (61. Metin Kücükarslan), Clever, Walker (84. Tevfik Kücükarslan), Dertwinkel.

Das Halbfinales

Nach der Partie wurde im Vereinsheim des VfB Homberg durch Ursula Schneider, Mitglied im Frauen-Verbandsfußball-Ausschuss, das Halbfinale ausgelost.

Dabei kommt es zur Knallerpartie zwischen Regionalligist Rot-Weiss Essen und Drittligist KFC Uerdingen. In der zweiten Partie reist der Wuppertaler SV zum Oberligisten 1. FC Monheim.

Die Spiele werden im April stattfinden, die genauen Termine werden in Kürze bekanntgegeben.

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