Fußball / Landesliga

VfL Repelen begegnet am Sonntag einem starken Aufsteiger

Yuto Kizaki (rechts) trifft mit dem VfL Repelen im Heimspiel auf den SV Burgaltendorf. Foto:Jürgen Theobald (theo)

Yuto Kizaki (rechts) trifft mit dem VfL Repelen im Heimspiel auf den SV Burgaltendorf. Foto:Jürgen Theobald (theo)

Moers.   Nach der unnötigen Niederlage in „Hö-Nie“ hat Fußball-Landesligist VfL Repelen am Sonntag ein Heimspiel gegen den SV Burgaltendorf aus Essen.

Eine Berg- und Talfahrt erlebt aktuell der VfL Repelen (14. Platz, 9 Punkte, 8:17 Tore) in der Fußball-Landesliga. 0:3, 3:0, 0:3 – so lauteten die Ergebnisse der vergangenen drei Spiele aus Repelener Sicht. Mit dieser Ausbeute kam das Team im Kampf um den Klassenerhalt nicht vom Fleck, stattdessen beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nur drei Punkte. Am Sonntag um 15 Uhr erwartet der VfL nun den SV Burgaltendorf (6., 16, 14:11) zum Heimspiel an der Stormstraße.

Die Gäste aus Essen sind im Sommer als Meister der Bezirksliga-Gruppe 6 aufgestiegen und haben sich – im Gegensatz zu Hamborn 07 – schnell in der neuen Umgebung zurechtgefunden. Die Mannschaft von Trainer Arndt Kremer hat von neun Spielen nur drei verloren und lebt unter anderem von ihrer Ausgeglichenheit. Neun verschiedene Spieler haben insgesamt 14 Treffer erzielt, mit drei Toren steht Jonas Lippeck aktuell ganz vorne im internen Ranking.

Nur wenige Informationen

Über den frechen Aufsteiger aus Essen hat VfL-Coach Sascha Weyen nur wenige Informationen vorliegen. Das sieht er aber nicht als großen Nachteil an: „Natürlich ist es immer gut, individuelle Stärken des Gegners zu kennen. Aber wichtiger ist mir, dass wir auf uns schauen. Wir müssen konzentriert sein und uns auf unsere Aufgaben fokussieren. In dieser Liga ist immer alles möglich, deshalb ist mir vor Burgaltendorf auch nicht bange.“

Zu Beginn der Woche stand in Repelen die Nachbetrachtung des 0:3 in „Hö-Nie“ auf der Tagesordnung. Eingeleitet wurde diese Niederlage durch zwei Gegentore nach Freistößen, die Sascha Weyen ärgerten: „Im Spiel waren wir sehr konzentriert, aber in diesen Szenen haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht.“ Ansonsten habe die Leistung aber gestimmt, und auch die Einstellung seiner Truppe hat ihm gefallen. Ein Manko sprach der Trainer aber trotzdem noch an: „Wir haben uns jetzt schon mehrfach von einem 0:1-Rückstand aus dem Takt bringen lassen und noch weitere Tore gefangen. Das sollte uns nicht mehr passieren, auch im Hinblick auf unsere Tordifferenz.“

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