Fußball / Kreispokal

VfL Repelen tritt im Kreispokal-Derby beim GSV Moers an

Gäste-Trainer Sascha Weyen vom VfL Repelen steht heute AbendThorsten Schikofsky vom GSV Moers gegenüber. Fotos:ERWIN POTTGIESSER

Gäste-Trainer Sascha Weyen vom VfL Repelen steht heute AbendThorsten Schikofsky vom GSV Moers gegenüber. Fotos:ERWIN POTTGIESSER

Moers.   Im Fußball-Halbfinale des Kurt-Blömer-Kreispokals ist Landesligist VfL Repelen beim Bezirksligisten GSV Moers nur bedingt in der Favoritenrolle.

Im zweiten Halbfinale des Kurt-Blömer-Kreispokals treffen heute um 20 Uhr die Fußballer des GSV Moers und des VfL Repelen aufeinander. Landesligist Repelen ist dabei gegen den Bezirksligisten nur bedingt in der Favoritenrolle. Gesucht wird der Endspiel-Gegner für den SV Sonsbeck. Beide Finalisten sind gleichzeitig für den Niederrheinpokal qualifiziert. Der heutige Verlierer spielt gegen den FC Meerfeld um den dritten Startplatz.

Während die Repelener in der Landesliga gegen den Abstieg spielen, hat der GSV eine Klasse darunter noch Aufstiegschancen. „Sie stehen jetzt auf dem Relegationsplatz und ich denke sie werden da auch bleiben“, schätzt VfL-Trainer Sascha Weyen: „Es spielt zwar ein Landesligist gegen einen Bezirksligisten. Aber wer die Tabellen liest, weiß, dass das ein enges Spiel wird. Noch dazu ist es ein Derby.“

Weyen jedenfalls rechnet „mit einer Begegnung auf Augenhöhe“ und findet: „Ich sehe nicht, dass wir der Favorit sind.“ Die Repelener sind in der Liga schließlich unter Druck, verloren zuletzt unglücklich mit 0:1 gegen den FC Kray. Die Grafschafter hingegen gewannen ihre letzten sechs Spiele allesamt. Entsprechend vermutet Weyen sogar: „Die Psyche spielt auch immer eine Rolle und daher liegen vielleicht sogar kleine Vorteile beim GSV.“

Doch der Repelener Trainer möchte natürlich gewinnen, stellt weitgehend in Bestbesetzung auf: „Wir werden vielleicht auf zwei, drei Positionen wechseln, aber nicht komplett durchrotieren. Ein Erfolgserlebnis wäre für uns wertvoll, um Selbstvertrauen aufzubauen.“ Fehlen werden beim VfL aber die verletzten Yasin Ait Dada und Furkan Celik, sowie Oguzhan Alemdar, der im Urlaub ist. Beim GSV ist Kevin Sonneveld ebenfalls im Urlaub. Alle anderen Spieler sind an Bord.

„Zuletzt sehr gut drauf“

Auch GSV-Trainer Thorsten Schikofsky weiß um die unterschiedlichen Gefühlslagen auf beiden Seiten: „Wir waren zuletzt sehr gut drauf und Repelen ist eher in einer Negativphase. Das wollen wir versuchen auszunutzen.“ Zudem setzt der GSV-Coach auf die Heimstärke: „Wir sind zu Hause noch ungeschlagen und haben hier unter anderem Fichte Lintfort im Pokal geschlagen. Wir gehen schon mit der Erwartung ins Spiel, dass wir gegen Repelen etwas holen können.“

Obwohl mit Repelen ein höherklassiger Gegner kommt, rechnet Thorsten Schikofsky damit, dass seine Mannschaft spielbestimmend sein wird. „Es wäre schön, wenn Repelen versucht mitzuspielen, aber ich erwarte sie so wie auch in der Liga, nämlich defensiv und auf Konter ausgelegt“, so der Trainer der Grafschafter. Das würde für seine Mannschaft bedeuten: „Wir müssen gut stehen und nicht offen sein, wenn die Konter kommen. Wichtig ist, keine leichtfertigen Ballverluste zu haben. Wenn wir es schaffen, unser Spiel durchzubringen, bin ich guter Dinge.“

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