Fußball

VfL Tönisberg erwartet Topteam PSV Wesel mit Selbstvertrauen

Trainer Andreas Weinand (in Schwarz) im Kreise seiner Fußballer beim VfL Tönisberg.

Trainer Andreas Weinand (in Schwarz) im Kreise seiner Fußballer beim VfL Tönisberg.

Foto: SK / FFS

Tönisberg.  Fußball-Landesliga-Aufsteiger VfL Tönisberg geht nach dem ersten Saisonsieg gestärkt in die Heimpartie gegen den Tabellenzweiten aus Wesel.

Der erste Saisonsieg ist endlich geschafft. Bei aller Freude darüber muss sich Aufsteiger VfL Tönisberg (12. Platz, 4 Punkte, 8:11 Tore) aber direkt wieder auf die nächste Aufgabe in der Fußball-Landesliga konzentrieren: Am Sonntag um 15 Uhr gastiert das Spitzenteam des PSV Wesel-Lackhausen (2., 16, 14:7) auf dem neuen Kunstrasen an der Schaephuysener Straße.

„Das war endlich mal ein besseres Gefühl im Lauf der Woche“, konnte VfL-Coach Andreas Weinand ein gewisses „Aufatmen“ in den eigenen Reihen feststellen. Zumal das 2:1 gegen Fichte Lintfort kein „Geschenk“ gewesen sei: „Den Sieg hatten wir uns redlich verdient, er war nicht glücklich. Das fühlt sich schon gut an, denn jetzt passten unsere Leistung und der Lohn dafür endlich mal zusammen.“

Ügüdür ist bei Tönisberg wieder einsatzbereit

Gegen den Tabellenzweiten wird die Leistung morgen indes auch wieder stimmen müssen, wenn weitere Punkte auf das Tönisberger Konto wandern sollen. Die Gäste aus Wesel sind nach sechs Auftritten noch unbesiegt, weisen eine makellose Auswärtsbilanz von neun Punkten aus drei Spielen auf und haben zuletzt viermal in Folge gewonnen. „Das ist eine eingespielte Mannschaft, genau wie Sonsbeck und Dingden. Die Stärken des PSV sehe ich außerdem in der Kompaktheit und der Physis. Wesel geht gut auf die zweiten Bälle. Insgesamt ist das ein Team von denen, gegen die man nicht so gern spielt“, betont Andreas Weinand mit Respekt.

Nachdem seine Elf als Aufsteiger bislang aber höchstens mit einem Tor Unterschied verloren hat, sieht er auch in diesem Heimspiel eine Chance: „Wir haben nichts zu verlieren und gehen mutig in das Spiel. Auf jeden Fall müssen wir über den Kampf kommen.“

Die Gastgeber können wieder auf Mehmet Ügüdür zurückgreifen, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Sicher fehlen weiterhin die Verletzten Joshua Sprenger, Tim Böhm und Luca Aventaggiato. Fraglich sind zudem die Einsätze von Angelo Recker (Adduktorenprobleme) und David Machnik (private Gründe).

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