Fußball / Bezirksliga

Vorletzter MSV Moers tritt beim Tabellenführer Fichte an

Viel los im Strafraum: Hier spielen der GSV Moers (gelb) und der MSV Moers gegeneinander. Am Sonntag muss der MSV beim Spitzenreiter Fichte Lintfort ran, der GSV spielt beim TSV Wachtendonk-Wankum Foto:Ulla Michels

Viel los im Strafraum: Hier spielen der GSV Moers (gelb) und der MSV Moers gegeneinander. Am Sonntag muss der MSV beim Spitzenreiter Fichte Lintfort ran, der GSV spielt beim TSV Wachtendonk-Wankum Foto:Ulla Michels

Am Niederrhein.   In der Fußball-Bezirksliga kommt es am Samstag zum Duell der Gegensätze, wenn Tabellenführer Fichte Lintfort den Vorletzten MSV Moers empfängt.

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Seine Erfolgsserie fortsetzen möchte der TuS Fichte Lintfort. Der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga trifft am neunten Spieltag am Samstag um 15 Uhr auf den MSV Moers. Zuletzt konnten die Lintforter nicht nur sieben Ligasiege in Serie feiern, sondern bereits einen Vorsprung von aktuell sieben Punkten herausarbeiten. Der MSV ist Tabellenvorletzter, fuhr zuletzt aber mit dem 2:0 gegen den SV Walbeck immerhin seinen ersten Saisonsieg ein.

„Der erste Sieg hat ihnen sicher Schwung gegeben, da müssen wir hellwach sein“, ist deshalb Fichte-Trainer Sven Schützek auf der Hut. Sein Plan für das Spiel lautet daher: „Wir müssen aufmerksam sein, mit Tempo spielen und dürfen nicht in Konter laufen. Das Spiel wird für uns im Kopf und über unsere Spielgeschwindigkeit entschieden.“

Ramiz Krasniqi ist neu im MSV-Trainerstab

Verzichten muss Schützek auf Baris Özcelik und Marvin Ehis, die beide gesperrt sind. Mehmet Ali Cengiz fehlt aus privaten Gründen. Nicola Serra steht hingegen wieder zur Verfügung. Beim MSV sind Kadir Dökmecioglu und Mohammed Essarhiri wieder an Bord. Stephan Dicks ist hingegen weiter gesperrt, und Arjeton Krasniqi ist krankheitsbedingt fraglich. Dessen Vater Ramiz Krasniqi ergänzt als Assistent seit dieser Woche den MSV-Trainerstab.

„Allein durch die Tabellensituation sind die Rollen ganz klar verteilt“, weiß MSV-Trainer Cahit Akcil. „Fichte war vor der Saison der absolute Favorit auf den Aufstieg, und wenn es so weiter geht wie bisher, dann wird auch niemand sie aufhalten können“, so Akcil, der mit Blick auf das Spiel sagt: „Wir werde auf jeden Fall versuchen, 90 Minuten lang dagegen und so lange wie möglich die Null zu halten. Ein Punktgewinn wäre eine Riesenüberraschung und für uns wie ein Sieg.“

Geist hat den Gegner zweimal beobachtet

Zeitgleich hat der FC Meerfeld am Sonntag um 15 Uhr die SF Broekhuysen zu Gast. „Ich habe sie zweimal gesehen, und beide Male haben Sie in der Schlussphase noch gewonnen“, so FCM-Trainer Thomas Geist über den Gegner. „Diese Mannschaft gibt nie auf und ist immer für späte Tore gut. Überhaupt sind sie sehr schwierig zu spielen.“

Meerfeld musste sich bei Viktoria Goch zuletzt mit 1:2 geschlagen geben. Geist: „Da wir ja auswärts verloren haben, ist die Mannschaft darauf bedacht, das wiedergutzumachen. Daher wollen wir auf jeden Fall unser Heimspiel gewinnen.“ Fehlen werden Geist verletzungsbedingt Kevin Hettkamp, Hendrik Schons und Jonathan Brilski. Fraglich sind Linus Schlebusch, Maximillian Hans und Jan Pimingstorfer. Fabian Senn ist dagegen wieder im Kader.

GSV Moers ging zuletzt leer aus

Der GSV Moers ist derweil beim TSV Wachtendonk-Wankum zu Gast. Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander die vor der Saison zu den Aufstiegskandidaten gezählt wurden. Wie auch Wachtendonk-Wankum musste der GSV jedoch zuletzt eine Niederlage hinnehmen, unterlag mit 2:3 bei Aufsteiger Broekhuysen. Im schweren Auswärtsspiel wollen die Grafschafter nun mindestens einen Punkt mit nach Hause nehmen.

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